Mein Tag in der Tagesstätte der VIA Perspektiven

Hallo, mein Name ist Frau Wilke und ich möchte Euch die Tagesstätte der VIA Perspektiven vorstellen. Ich bin seit November 2025 dort und schreibe diesen Artikel, damit alle Klient*innen darüber informiert werden.

Grundsätzlich ist die Tagesstätte immer von Montag bis Freitag in der Zeit von
9 bis 15.30 Uhr geöffnet. Ich bin dreimal in der Woche da, an jedem Montag, Mittwoch und Donnerstag. Der Mittwoch gefällt mir persönlich am besten. Warum, fragt Ihr Euch? Hier ist die Antwort: Der Mittwoch ist der längste Tag in der Tagesstätte. Er beginnt morgens um 9 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Im Essensraum ist liebevoll ein Buffet aufgebaut. Es gibt Brot, Brötchen, Toast, diverse Konfitüren, Käse- und Wurstsorten sowie Butter und Margarine. Außerdem gibt es ein großes Getränkeangebot: Kaffee, Tee und Fruchtsäfte.

Um 9.30 Uhr beginnt unsere sogenannte »Morgenrunde«. Wir besprechen den Tagesablauf und tauschen Informationen. Um 9.45 Uhr hat man die Möglichkeit, am Gedächtnistraining teilzunehmen. Dieses Angebot nehme ich gerne wahr.

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Die Kulturlotsen ganz aktuell!

Im Februar statteten wir der Redaktion der Tageszeitung »Tagesspiegel« einen Besuch ab. Unser Tourbegleiter Herr Blanke gab uns einen spannenden Einblick in die Arbeit der Zeitung, die es seit 80 Jahren in Berlin gibt.

Der »Tagesspiegel« wurde als eine der ersten Tageszeitungen nach Ende des zweiten Weltkrieges im September 1945 durch die damalige britische Besatzungsmacht zugelassen und konnte in Schöneberg, in der Potsdamer Straße ihre journalistische Arbeit aufnehmen. Hier befanden sich die Redaktionsräume und die Druckerei für viele Jahrzehnte.

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Kulturlotsen 2026 – Auftakt für vielfältige Kultur-Touren!

Zum Jahresanfang fand in der Schankhalle Pfefferberg erneut die Auftakt-veranstaltung für die Kulturlotsen 2026 statt. Über 40 Interessierte hatten sich eingefunden, um auf die Kultur-Touren des vergangenen Jahres zurückzublicken und um etwas über die geplanten Touren für die nächsten 12 Monate zu erfahren.

In einer tollen Präsentation (mit Dank für die Unterstützung an die Kollegin Antje Würdemann aus der Unternehmenskommunikation) wurden die Touren des letzten Jahres, die wir aus über 100 Vorschlägen unserer Klient*innen ausgewählt haben, und die Vorschläge fürs neue Jahr gezeigt und erläutert.

Kleine Rückschau

2025 gab es insgesamt 12 Veranstaltungen mit über 340 Teilnehmenden aus allen Projekten. Unter anderem waren die Kulturlotsen

  • zweimal im Museum für Naturkunde
  • in der BMW Motorradwelt in Spandau
  • in der großen Asterix Ausstellung
  • auf einer Schiffstour über die Müggelspree und durch »Klein-Venedig«
  • im Friedrichstadtpalast

Auch bei dieser Auftaktveranstaltung wurden die Anwesenden gebeten, über die neuen Ziele 2026 mitabzustimmen. Hier standen noch 11 Ziele aus dem Wunsch-Katalog der letzten Umfrage zur Auswahl.

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Die Kulturlotsen im DDR-Museum

Die Kulturlotsen starteten zu einer Zeitreise in die jüngere Vergangenheit – wir besuchten das DDR-Museum in Berlin-Mitte, gegenüber dem Berliner Dom direkt an der Spree. Gemeinsam mit zwei Museums-Vermittlern machten wir in zwei Gruppen eine Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit.

Unsere Vermittler zeigten uns sehr plakativ in verschiedenen Beispielen, wie die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in der DDR ausgesehen hat. Da gibt es den Nachbau einer typischen Plattenbauwohnung »WBS 70«, die originalgetreu eingerichtet ist – von der Schrankwand und Sitzgarnitur im Wohnzimmer, über die Ausstattung in der Küche bis zur Waschmaschine im Bad.

Dabei können viele Dinge auch angefasst werden. Zusätzlich befinden sich in Schubladen und Schaukästen viele weitere Erläuterungen, so dass man einige Zeit in jedem Zimmer verbringen kann, um alles erfassen zu können.

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Die Kulturlotsen entdecken die Gegenwartskunst: Max-Artists

Im Monat Oktober führte uns die Kulturlotsen-Tour zur »Stiftung Brandenburger Tor« mit dem Atelier Liebermann. Diese Stiftung hat ihren Sitz in einem Gebäude direkt neben dem Brandenburger Tor. In diesem Haus lebte und arbeitete der Berliner Maler Max Liebermann (1847 bis 1935), einer der berühmtesten deutschen Maler und Grafiker seiner Zeit. In diesem Haus am Pariser Platz hatte er nicht nur seine Wohnung, sondern auch ein großes Atelier. Einen Blick ins Atelier kann man zu Beginn der aktuellen Ausstellung betrachten.

Max Liebermann setzte sich zu Lebzeiten in seinen Gemälden und Grafiken oft kritisch mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen auseinander. Viele seiner Werke sind heute in verschiedenen Museen, zum Beispiel auf der Museumsinsel oder in seiner Villa am Wannsee zu bestaunen.

Die Ausstellungsreihe »Im Atelier Liebermann – Max-Artists« widmet sich der Frage nach dem künstlerischen Entstehungsprozess in der Gegenwartskunst.

Die aktuelle Ausstellung, durch die wir sehr fundiert und ansprechend von unserem Tour-Guide Stephan geführt wurden, ist die zehnte Jubiläums-Ausgabe dieser Ausstellungsreihe.

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Klara wandert!

Das Wandern ist des Müllers Lust …

Ende September machte sich eine Klara-Delegation auf die Reise ins sächsische Bad Schandau, um die wunderschöne Natur des Elbsandsteingebirges zu erkunden. Der blaue Himmel von Berlin wurde im Rückspiegel des Mietwagens immer kleiner, die Regenwolken vor uns immer dicker. Da aber alle gut vorbereitet waren, tat das unserem Vorhaben keinen Abbruch.

Nach Ankunft im Hotel machten wir uns direkt auf den Weg, um den Aufstieg zur Basteibrücke zu wagen. Ausgerüstet mit Regenponchos wanderten wir vorbei an beeindruckenden Felsformationen, die schon Künstler wie Caspar David Friedrich inspirierten. Am Ziel angekommen, gönnten wir uns im Panoramarestaurant Kaffee und Kuchen bei schöner Aussicht.

Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen und leckeren Frühstück im Hotel machten wir uns früh wieder auf die Socken. Ziel war der Carolafelsen und die Idagrotte. Über etliche Stufen und Treppen haben wir, dieses Mal bei bestem Wetter, unsere Ziele erreicht und haben am Nachmittag mit vielen tollen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck die Rückreise nach Berlin angetreten.

Bis zum nächsten Mal, eure Klaras!

© Text & Fotos: D. Höpfner

Einmal um die ganze Welt … natürlich mit den Kulturlotsen

Mit den Kulturlotsen ging es bei herbstlich-sonnigem Wetter in die »Gärten der Welt«, um bei einer gut zweistündigen Führung in die unterschiedlichsten Gartenwelten und Kulturen einzutauchen.

Mit Herrn Pritzlaff hatten wir einen ausgesprochen kundigen Guide, der uns wortgewandt und spannend durch die Gärten führte. Am Besucherzentrum erhielten wir zunächst einen Überblick über das sehr große Gelände, auf dem man einen ganzen Tag lang immer wieder neue Entdeckungen machen kann.

Es gibt elf internationale Themengärten, wo Tradition auf zeitgenössische Gartenkunst trifft – wie auch lokales auf internationales Flair. Alle Themengärten wurden von Gartenarchitekten und Landschaftsplanern aus den entsprechenden Ländern gestaltet. Unser Guide lud uns ein, mit ihm von einer deutschen Parkanlage, die ihren Ursprung in einer Form des englischen Landschaftsgartens, dem »Pleasureground« hat, über die Arena zu den farbenfrohen und prachtvollen Dahliengärten zu folgen.

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Mit den Kulturlotsen in der BMW Motorradwelt in Berlin-Spandau

Diesmal tauchten wir in die spannende Welt der Motorräder bei BMW in Berlin-Spandau ein. An diesem Standort, so groß wie 70 Fußballfelder, werden seit den 60er Jahren Motorräder und Elektro-Scooter für die ganze Welt produziert.

Unsere Tour startete in einer großen Empfangshalle. Dieses Gebäude ist über 100 Jahre alt. Hier stehen sowohl historische als auch ganz aktuelle Motorrad-Modelle. Und das Tolle ist: Man darf auf fast allen Modellen Platz nehmen und sich so fühlen, als ob man gleich davonbrausen könnte.

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Neu: Die VIA Graffitigruppe

Erst seit ein paar Wochen findet unsere neue Graffitigruppe in Berlin-Pankow statt – und schon unsere ersten Ergebnisse können sich bereits sehen lassen!

Wer hat Lust mitzumachen? Wir treffen uns zweiwöchentlich, jeweils mittwochs um 12 Uhr, und zwar in der Dolomitenstraße 1 in 13187 Berlin. Das liegt am Ende des Kirschblütenpfads, gleich in der Nähe vom S-Bahnhof Bornholmer Straße.

Alle Klient*innen sind herzlich eingeladen mit zu sprühen. Die Gruppe wird von Florian Poprawa und Liesa Kersten begleitet. Vorerfahrungen sind nicht nötig.

Zu näheren Infos könnt ihr Florian in der Grabbeallee (030 302 33 26 02 60) oder Liesa (0157 85 13 38 40) anrufen. Wir freuen uns auf euch!

© Text & Fotos: Florian Poprawa

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