Schlagwort: Gedanken (Seite 2 von 2)

Was bedeutet mir das Schreiben?

Ich schreibe um mich zu entspannen.
Gern schreibe ich meine Gedanken, Stimmungen, Erlebnisse auf und
führe Tagebuch. Ich protokolliere Wichtiges aus meinem Leben und mache mir Gedanken über meinen Alltag. Schreiben ist für mich lebenswichtig. Mein Tagebuch ist für mich wie ein alter guter Freund, der geduldig auf die nächste Begegnung wartet. Beim Schreiben erfahre ich Bereicherung und Befreiung. Schreiben verlangt Disziplin und Konzentration.

Das eigene Leben erscheint einem durch das Schreiben wichtiger und man kann seine Persönlichkeit bereichern und weiter entwickeln.
Wer Gedichte schreibt, sollte einen Schreibblock bei sich tragen um die Gedanken, die aufkommen, aufschreiben zu können.

Eure rosenwasser


Nachdem ich einige Texte von rosenwasser gelesen habe, stellte ich ihr die Frage, was Schreiben für sie bedeutet. Daraufhin hat sie ihre Gedanken formuliert und hier veröffentlicht. Die Texte von rosenwasser berühren mich. Sie schreibt in einer leicht verständlichen Sprache, die sensibel auf den Punkt bringt, was die Autorin um sich herum aber auch an sich selbst beobachtet. Und dieses feine, dieses achtsame Wahrnehmen ist es, was mich beeindruckt und berührt. Ich freue mich, mehr von Ihr zu lesen.

Simone Kanter

Reißfaden

Als ich dann aus dem Fenster sehe streift mein Blick flüchtig den Regen, der in wahrhaft kaskadenartigen Sturzbächen den Boden in einen Morast aus Schlamm und Blättern verwandelt, bevor er sich, wie üblich, auf die Aushänge an dem kleinen Kiosk auf der gegenüberliegenden Straßenseite fixiert, die Ich von hier aus zwar als interessantbunten Fleck sehen, aber nicht lesen kann. Es ist mir aber auch ziemlich egal, da ich ohnehin nur eine vorrübergehende Raststätte, eine bequeme Bank in der großen Wartehalle, zu der mein Leben geworden ist, ja, die es irgendwie schon immer war, suche.

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Seelisch herausgefordert

Fast jeder nennt es psychisch krank.
Was soll das bedeuten, psychisch krank?
Ist man krank, weil man anders ist?

Nein.

Ist man krank, weil man sich öfter als andere Menschen selbst im Wege steht.
Überzeugt mich nicht.
Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden, genau wie Herausforderungen dazu da sind, um an Ihnen zu wachsen.
Das Leben fordert sensible Menschen eben oft mehr heraus, als andere.
Wirklich mehr…?

Anders ist das Stichwort.

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