Es gibt drei Bäcker aus verschiedenen Bezirken, Neukölln, Kreuzberg und Buckow.
In Neukölln backt der Bäcker aus einem Brandteig den Zombiekeks. »Meine neueste Kreation«, sagt der Bäcker. Der Zombiekeks schaut gruselig aus. Später sagt der Zombiekeks zum Bäcker, dass er seinen eigenen Weg gehen will. Sein Plan: Eine Zombiekeks-Apokalypse.
Um die Burg nun endlich abzubauen schrieb ich einen Artikel für den VIA Blog
Baut die Burg ab!
Das Thema mit der Burg geht mir nicht aus dem Kopf, obwohl ich nicht gekifft habe. Alles, was Burg ist, muss abgebaut werden. Dann leben wir unser eigentliches Leben ohne Krankheit und Tod. Wie ich auch schon in meinem Artikel im Blog über die Burg meinte, sind wir so frei und können auch mit der Burg ohne sie leben statt zu »gelden« und zu »toden«, aber meiner Meinung nach, ist es schon lange Zeit, sich von der Doppelkreuzritterburg zu trennen und im selbstverständlichen Paradies zu leben. Hinter der Burgwand (Häuserwand oder Straße) ist unser abgeschaltetes, eigentliches Leben. Und das mit dem Kapitalismus würde sich auch erledigen. Wir können auch in unserem eigentlichen Leben arm, obdachlos, krank und tot sein, ohne arm, obdachlos, krank und tot zu sein. Es gibt sogar den Kapitalismus, ohne dass es ihn gibt. Durch meine Freiheit lebe ich schon lange im eigentlichen Leben, obwohl alle schlafen. Wacht auf! Es lohnt sich geboren zu sein! Von dem eigentlichen Leben bekommt man nicht genug! Wir sind geboren um zu leben und nicht zu sterben, um reich zu sein und nicht um arm zu sein, ohne Geld zu leben und nicht mit Geld zu leben, gesund zu sein und nicht um krank zu sein, dafür ist das Leben zu wertvoll!
Inzwischen dämmert es draußen und das Licht bricht nun bläulich von außen durch die großen Fenster. Ein Teil der Anleiter ist im Gang unterwegs, manche kamen erst verspätet an und hören sich den Vortrag nun an. Bekannte Leute, ehemalige Praktikanten, Fremde, Klienten sitzen, lauschen, laufen, trinken.
Ein Besucher streift durch den Gang und merkt die großen Fenster und Räume an. »Ist bestimmt schön hier – das Licht!«, »Ist bestimmt hell hier, nicht wahr?«
Ich, einen Blick in den Hof und die Dämmerung werfend »Ja – das ist hier sehr freundlich.«
Mitklient: »Ah, du schreibst hier alles auf«. »Was denn eigentlich?« Ich: »Gedanken, Beobachtungen, was mir gerade so auffällt.« Mitklient: »Ah, das ist toll – das ist gut. Das sollte ich auch so machen. Einfach mal so festhalten.« lacht – »Das ist gut, das merke ich mir – fürs nächste Mal.« Während ich das hier aufschreibe, ist er auch schon weggegangen. Was ich erst danach merkte.
Ich kam heute früh wieder aus der Tür meines Hauses und erfreute meine Lunge mit der frischen Stadtluft. Die im Vergleich zur trockenen Heizungsluft meines Zimmers trotz der Kälte, wie eine Sommerbrise bei mir ankam. Dann machte ich mich auf den Dreiminutenweg von meiner Haustür zum S-Bahnhof. Vor der ersten Ecke hatte ich mir schon meine Sonykopfhörer über den Kopf gestülpt und damit meine Realitätswahrnehmung stark eingeschränkt, weil ich nur noch bassreiche Technomusik höre. Der Rest des Weges war für mich deswegen wie eine Halluzination, die an mir vorbeizieht bis zum Supermarkt am Südkreuz. Dort kaufte ich mir ein Getränk und nahm aus Höflichkeit der Kassiererin gegenüber, meine Kopfhörer kurz ab. Daraufhin ging ich wieder über den Bahnhof und dann zur Werkstatt.
Mein Arbeitsweg ohne Musik
Dass es sehr kalt war, fühlte ich schon als ich vor die Haustür trat. Ich nahm den Weg, von zu Hause zur S-Bahn als sehr kurz wahr, aber durch die 5°C wirkte er länger. Als ich bei der S-Bahn ankam, waren meine Hände schon kalt. Während der Fahrt in der S-Bahn, in der ich heute sogar von Anfang an einen Sitzplatz bekam, sah ich teils vertraute Gesichter. Auf dem Weg vom Südkreuz zur Arbeit fror ich nicht so sehr, da dieser kürzer war.
Tippe di tipptipp Geht’s die Treppe runter Tipp schlürf tipp Auf zum Fahrrad wusch schlürf rassel klong Tasche aufgeladen Rad abschließen Klapper Raschel Und es geht nach Haus Wohin will ich? Noch einkaufen? Keine Lust Frisches Gemüse wäre gut fahren fahren Wo biege ich ab? Den Weg oder den anderen, ich könnt auch so rum fahren Ach da lang Die Strecke ist schön wusch surr surr
Impressionen der Resonanzerfahrung – zur Ausstellung am 18.10.2018
Zur Orientierung mag noch erklärt werden, dass ich die Zeit der Ausstellung mittendrin mit einem Klemmbrett, Papier und Stift verbrachte und das Folgende im Verlauf darnieder schrieb. Herrn Sternbecks Neugierde »Was machen Sie jetzt?«, ich: »Stimmungen einfangen « »find ich gut « Herr Sternbeck zufrieden lächelnd, gehend
Unbekannter Herr: Erzählt (auf Nachfrage): Er sei grad angekommen, war eben im Maschinenraum. Dann Herr Sternbeck aus dem Schleifraum kommend »Wollen Sie gleich hier rein, der Gegensatz – ist beeindruckend – wie es sich anhört!« Unbekannter Herr geht in den Schleifraum.
Was wäre unser Leben ohne Freunde? Trist! Wer kennt uns so gut wie unsere Freunde? Freunde sind die selbst erwählte Familie. Auf sie ist Verlass und wir können immer auf sie zählen. Manche Freundschaften sind von langer Dauer, manche von kurzer. Freundschaften müssen auch gepflegt werden damit sie lange halten können. Aber wo findet man Freunde? Zum Beispiel im Verein oder auf der Arbeit kann eine Freundschaft entstehen. Sogar zufällige Bekanntschaften von der Straße, könnten zu Freundschaften werden. Durch Freundes-Freunde kann man auch seinen Freundeskreis erweitern. Lassen sie es nicht zu, dass sie ohne Freunde durch das Leben gehen. Jeder von uns ist es wert, Freunde zu haben. Wir selbst können uns gute Freunde sein. In diesem Sinne auf eine gute Freundschaft!
Alles, was mich bewegt oder unbewegt lässt, sucht sich Platz. Sucht und kratzt. Sucht innen und außen, klopft und tropft, dringt hindurch. Und ich muss gar nichts tun, denke ich. Also tue ich nichts. Bin bewegt und irgendwie auch unbewegt, bin da und atme – vor dem Neustart die Luft.
Das neue Jahr hat begonnen und wir nehmen uns immer für die Zukunft viel vor. Der eine will noch ein paar Kilos abnehmen, der andere endlich den Führerschein machen, will sich einen Hund anschaffen. Manche wollen sparsamer leben, die anderen endlich ein Fitnessstudio besuchen.
Am Anfang des neuen Jahres nimmt man sich so viel vor.