Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen 25 Grad ging es für unsere Teilhabegruppe mit fünf Klient*innen in den Treptower Park. Gemeinsam wurde Tretboot und Ruderboot gefahren und dabei die schöne Aussicht auf die Spree genossen. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns der Blick auf den Berliner Fernsehturm, welcher sich aus der Ferne zeigte.
Die Kulturlotsen waren in der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) zu Gast, die sich im Bezirk Tiergarten, ganz in der Nähe des gleichnamigen S-Bahnhofs befindet. In dieser Manufaktur wird – und zwar ausschließlich hier – seit mehr als 260 Jahren das KPM-Porzellan in Handarbeit hergestellt. In einer Führung erfuhren wir, dass sie von König Friedrich dem Großen im Jahr 1763 gegründet wurde. Und um zu zeigen, dass die Manufaktur tatsächlich königlich war, erhielt jedes hier hergestellte Porzellanstück das königliche Zepter als Zeichen.
Wieso eigentlich »Weißes Gold«? Weil die Erfinder eigentlich Gold herstellen wollten und Porzellan dabei nur zufällig entwickelt wurde. Und weil es damals ausgesprochen teuer war, gutes Porzellan zu produzieren und zudem auch sehr schwierig, Porzellanmasse und Glasur in strahlendem Weiß herzustellen.
Das Porzellan, das wir in mehreren Schauvitrinen betrachten konnten, stammt aus den unterschiedlichen Epochen der Produktion wie Rokoko, Jugendstil oder Bauhaus bis hin zu den Porzellanen der Moderne.