
Die Kulturlotsen waren in der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) zu Gast, die sich im Bezirk Tiergarten, ganz in der Nähe des gleichnamigen S-Bahnhofs befindet. In dieser Manufaktur wird – und zwar ausschließlich hier – seit mehr als 260 Jahren das KPM-Porzellan in Handarbeit hergestellt. In einer Führung erfuhren wir, dass sie von König Friedrich dem Großen im Jahr 1763 gegründet wurde. Und um zu zeigen, dass die Manufaktur tatsächlich königlich war, erhielt jedes hier hergestellte Porzellanstück das königliche Zepter als Zeichen.

Wieso eigentlich »Weißes Gold«? Weil die Erfinder eigentlich Gold herstellen wollten und Porzellan dabei nur zufällig entwickelt wurde. Und weil es damals ausgesprochen teuer war, gutes Porzellan zu produzieren und zudem auch sehr schwierig, Porzellanmasse und Glasur in strahlendem Weiß herzustellen.
Das Porzellan, das wir in mehreren Schauvitrinen betrachten konnten, stammt aus den unterschiedlichen Epochen der Produktion wie Rokoko, Jugendstil oder Bauhaus bis hin zu den Porzellanen der Moderne.
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