Monat: Juni 2025

Es gibt immer einen Weg!

Seit einigen Jahren hat meine Familie außerhalb Deutschlands gelebt. Leider hat in dem Land, in dem wir uns befunden haben, ein Krieg begonnen, sodass wir nach Deutschland zurückgekehrt sind.

Mein Mann hat uns nicht begleiten können und so bin ich mit meinem 16-jährigen Sohn allein nach Berlin gekommen.

Zunächst haben wir eine Mietwohnung in Zehlendorf gefunden. Doch völlig unerwartet haben wir sie verlassen müssen, weil die Eigentümerin zurückkehren musste. Die plötzliche Wohnungsnot hat mich hart getroffen – die Vorstellung, mit meinem Sohn auf der Straße zu stehen, ist unerträglich gewesen. Ich habe verzweifelt eine neue Wohnung gesucht, doch ohne Erfolg.

Im September 2024 habe ich mich schließlich an den Sozialdienst in Zehlendorf gewandt und um Hilfe gebeten. Dort hat man mir eine Wohnzuweisung zu den VIA Perspektiven im Bruno-Bürgel-Weg ausgestellt. Einerseits habe ich mich erleichtert gefühlt, dass wir nicht obdachlos geworden sind, andererseits hatte ich große Angst vor dem Leben in einer Gemeinschaftsunterkunft.

Doch als mein Sohn und ich das erste Mal die Einrichtung betreten haben, ist etwas Unerwartetes geschehen. Wir sind mit Wärme empfangen worden. Eine freundliche Frau hat uns mit einem Lächeln begrüßt. Ihre herzliche Art hat mir sofort einen Teil meiner Angst genommen.

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Die Kulturlotsen bei Asterix

Auch im Juni war es wieder soweit – die Kulturlotsen gingen on Tour! Dieses Mal zogen wir ins Museum für Kommunikation nach Berlin-Mitte, wo wir in der Ausstellung »Von Asterix bis Zaubertrank« die Welt von Albert Uderzo, dem Schöpfer von Asterix und Obelix, eintauchten.

Mit unserem Tour-Guide Adrian, der sich als sehr kundiger, pfiffiger und interessanter Geschichtenerzähler erwies, machten wir in drei Etappen eine Reise durch die fantasievolle Welt von Albert Uderzo (1927–2020). In drei Abschnitten erfuhren wir viele interessante Geschichten über ihn.

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Kochen und Backen mit Klara

Hallo liebe Leser*innen,

heute berichte ich Euch von einem neuen Gruppenangebot in der Schnellerstraße, welches im Moment noch im Werden ist. Inhaltlich beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema Lebensmittel, deren Herkunft, Entstehung und Verwendung.

Zum Auftakt trafen sich viele Interessierte, um unterschiedliche Leckereien herzustellen. Auf den Fotos seht Ihr den Entstehungsprozess von Brot, Butter und dazu Marmelade.

Gemeinsam wurde verköstigt und alle die wollten, konnten sich etwas mit nach Hause nehmen. Im Juli wird sich die Gruppe erneut zum Backen von Quiche und Blechkuchen treffen u. a. um zum GE.SEL.LE Sommerfest einen Beitrag zu leisten. Dabei wird der Spaß nicht zu kurz kommen!

Liebe Grüße,
Eure Klara

© Text & Fotos: Inge Lanfermann

Klara geht ins Kino

Anfang Juni machten sich die »Klaras« auf ins entfernte Hohenschönhausen, um den Film »Ich bin ich – Ich bin mehr als meine Diagnose« anzuschauen. Der Film ist Teil der Filmreihe »Irrsinnig Menschlich«, die sich dem wichtigen Thema der Seelischen Gesundheit widmet.

In dieser eindrucksvollen Dokumentation kommen 50 Menschen zu Wort, die sich nicht auf ihre Diagnose reduzieren lassen und der Stigmatisierung entgegen wirken wollen. Neben Erfahrenen sind dies auch Angehörige und Fachleute – krisenerfahrene Psychiater zeigen ebenfalls Gesicht.

Wir erlebten viel Positivität und sehr selbstbestimmte Menschen, von denen einige auch bei der Vorführung anwesend waren.

Hier gibt es mehr zum Film und auch den Trailer: Klick mich!

Eure Klaras

© Plakat: Psychiatrie Filme I Text & Foto: D. Höpfner

Die Kulturlotsen auf großer Seefahrt

»Leinen los!«… denn schließlich wollten 80 Kulturlotsen Berlin einmal vom Wasser aus entdecken. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und leichtem Wind starteten wir um 12.00 Uhr im Hafen Treptow, um zunächst die Spree entlang in Richtung Müggelsee zu schippern.

Neben vielen Neubauten mit sicherlich teuren Wohnungen, die in den letzten Jahren am Spreeufer entstanden sind, gab es auch insbesondere in Schöneweide vieles an Industriearchitektur zu entdecken. Zum Beispiel die ehemaligen Gebäude der AEG, die »Allgemeine-Electricitäts-Gesellschaft«, die von dem Architekten Peter Behrens geplant und gebaut wurden.

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