Kategorie: Kreativität (Seite 1 von 5)

Mein Tag in der Tagesstätte der VIA Perspektiven

Hallo, mein Name ist Frau Wilke und ich möchte Euch die Tagesstätte der VIA Perspektiven vorstellen. Ich bin seit November 2025 dort und schreibe diesen Artikel, damit alle Klient*innen darüber informiert werden.

Grundsätzlich ist die Tagesstätte immer von Montag bis Freitag in der Zeit von
9 bis 15.30 Uhr geöffnet. Ich bin dreimal in der Woche da, an jedem Montag, Mittwoch und Donnerstag. Der Mittwoch gefällt mir persönlich am besten. Warum, fragt Ihr Euch? Hier ist die Antwort: Der Mittwoch ist der längste Tag in der Tagesstätte. Er beginnt morgens um 9 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Im Essensraum ist liebevoll ein Buffet aufgebaut. Es gibt Brot, Brötchen, Toast, diverse Konfitüren, Käse- und Wurstsorten sowie Butter und Margarine. Außerdem gibt es ein großes Getränkeangebot: Kaffee, Tee und Fruchtsäfte.

Um 9.30 Uhr beginnt unsere sogenannte »Morgenrunde«. Wir besprechen den Tagesablauf und tauschen Informationen. Um 9.45 Uhr hat man die Möglichkeit, am Gedächtnistraining teilzunehmen. Dieses Angebot nehme ich gerne wahr.

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Neu: Die VIA Graffitigruppe

Erst seit ein paar Wochen findet unsere neue Graffitigruppe in Berlin-Pankow statt – und schon unsere ersten Ergebnisse können sich bereits sehen lassen!

Wer hat Lust mitzumachen? Wir treffen uns zweiwöchentlich, jeweils mittwochs um 12 Uhr, und zwar in der Dolomitenstraße 1 in 13187 Berlin. Das liegt am Ende des Kirschblütenpfads, gleich in der Nähe vom S-Bahnhof Bornholmer Straße.

Alle Klient*innen sind herzlich eingeladen mit zu sprühen. Die Gruppe wird von Florian Poprawa und Liesa Kersten begleitet. Vorerfahrungen sind nicht nötig.

Zu näheren Infos könnt ihr Florian in der Grabbeallee (030 302 33 26 02 60) oder Liesa (0157 85 13 38 40) anrufen. Wir freuen uns auf euch!

© Text & Fotos: Florian Poprawa

Kochen und Backen mit Klara

Hallo liebe Leser*innen,

heute berichte ich Euch von einem neuen Gruppenangebot in der Schnellerstraße, welches im Moment noch im Werden ist. Inhaltlich beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema Lebensmittel, deren Herkunft, Entstehung und Verwendung.

Zum Auftakt trafen sich viele Interessierte, um unterschiedliche Leckereien herzustellen. Auf den Fotos seht Ihr den Entstehungsprozess von Brot, Butter und dazu Marmelade.

Gemeinsam wurde verköstigt und alle die wollten, konnten sich etwas mit nach Hause nehmen. Im Juli wird sich die Gruppe erneut zum Backen von Quiche und Blechkuchen treffen u. a. um zum GE.SEL.LE Sommerfest einen Beitrag zu leisten. Dabei wird der Spaß nicht zu kurz kommen!

Liebe Grüße,
Eure Klara

© Text & Fotos: Inge Lanfermann

Neues aus dem Fotolabor

Im letzten Jahr hatten zwei unserer Teilnehmer*innen einfach mal Lust, sich die Kamera zu schnappen und in den Garten zu ziehen, um dort ein paar Fotos von den herrlichen Blüten zu machen. Wie es der Zufall so wollte, entdeckten sie sogleich eine Sonnenblume… auf die auch schon einige Hummeln aufmerksam geworden waren… fleißige Insekten bei der recht zügigen Verrichtung ihrer Arbeit… weshalb es galt, möglichst schnell zu fotografieren und keinerlei Zeit zu verschwenden, um die Kamera korrekt einzustellen. Ein Schnellschuss eben, bevor die Hummeln hurtig zur nächsten Blüte aufbrechen…

Manchmal gelingt so ein Bild! Der Schnappschuss ist gestochen scharf, der Ausschnitt genau richtig – nur die Belichtung ist ein wenig zu hell geraten. Doch hier kommt jetzt die Bildbearbeitung ins Spiel. Das Original ist nicht nur zu hell, es fehlt auch Kontrast und die Farben sind zu wenig gesättigt: Die feinen Strukturen von Flora und Fauna sind leider kaum sichtbar. Lädt man das Bild nun in den sogenannten RAW Konverter und drückt für die Korrekturen, wie beispielsweise den Weißabgleich, einfach auf »Automatisch«, kommt allerdings ein eher dunkles und viel zu kühles Bild heraus.

Wenn ein annähernd realistisches Bild gewünscht ist, müsste der eine oder andere Regler also durchaus individuell betätigt werden, natürlich immer ganz nach Geschmack. Und mit ein paar Einstellungsebenen und weiteren kleineren Korrekturen sieht das Foto schließlich auch schon sehr ansehnlich aus.

Bis hierhin sind die Grundsätze der Bildbearbeitung bereits befriedigend erfüllt. Doch richtig spannend wird es ja immer erst dann, wenn man nach dem Pflichtteil noch eine Kür folgen lässt. Jetzt kann schließlich noch die eine oder andere kreative Variante erstellt werden, zum Beispiel eine Version in Schwarz-Weiß. Hierbei sollte man allerdings nicht nur die Farbe per Knopfdruck rausziehen, das sieht in der Regel lau und langweilig aus. In manueller Handarbeit, gerne mit Silver Efex Pro aus der NIK Collection aber auch mit Photoshop, lassen sich jedoch sehr gute Ergebnisse erzielen.

Zu guter Letzt lässt sich mit verschiedenen Einstellungsebenen und diversen Filtern auch noch ein gänzlich anderer Look ausprobieren. Es empfiehlt sich, die Bildvarianten anschließend etwas ruhen zu lassen, um die Ergebnisse später noch einmal frisch wirken zu lassen: Welche Version könnte der Favorit sein? Entstehen bei der erneuten Betrachtung vielleicht noch ein paar weitere Ideen?

Manchmal braucht es etwas Zeit, um zu einem guten Bild zu gelangen. Im Falle unseres Blütenbildes, einem Schnappschuss aus dem vergangenen Jahr, hat es sich gelohnt, ein fast vergessenes Foto noch einmal aus der Schublade zu ziehen.

©Foto/ Text: Köhler/ Brem

König der Kekse

Es gibt drei Bäcker aus verschiedenen Bezirken, Neukölln, Kreuzberg und Buckow.

In Neukölln backt der Bäcker aus einem Brandteig den Zombiekeks. »Meine neueste Kreation«, sagt der Bäcker. Der Zombiekeks schaut gruselig aus. Später sagt der Zombiekeks zum Bäcker, dass er seinen eigenen Weg gehen will. Sein Plan: Eine Zombiekeks-Apokalypse.

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Neues aus dem Fotolabor

Bildbearbeitung ist aktuell nur eingeschränkt bei uns möglich – gemeinsamen Ausflügen, bei denen wir schon mal Bilder zur späteren Bearbeitung aufnehmen können, steht ja aber dankenswerterweise nichts im Wege. Doch was ist mit Bildbearbeitung eigentlich gemeint? Hier ein paar Beispiele:

Wenn wir ein Motiv gefunden haben, überlegen wir uns im Vorfeld, welche Möglichkeiten der Bildbearbeitung sinnvoll erscheinen und welche am besten die gewünschte Bildstimmung hervorbringen können. Ob Farbe oder Schwarz-Weiß, ob viel oder wenig Kontrast…

Die Fragen, welcher Ausschnitt sich am besten eignet, welche Objektiv-korrekturen gebraucht werden oder welche Belichtung benötigt wird, müssen natürlich auch beantwortet werden… was zu Beginn alles gar nicht so einfach ist, da es unendlich viele Möglichkeiten gibt.

Doch mit der Zeit schärft sich der Blick, entwickelt sich ein Gefühl für die fotografische Gestaltung und die richtige Technik…

Auf unseren Ausflügen können wir uns trotz aller Einschränkungen auch weiterhin mit großer Freude dem Thema Fotografie widmen.

©Micha Brem

Der Weg

Der Weg des Seins,
Ob lang die Zeit,
Ob arm des sein,
Ein ewig dein zu sein dein
Segen sei bei dir zu sein!

Die Sonne das Licht des sein
Wird für immer dich erleuchten!

Ob des Sein ob Segen sei deine
Wege das Leben bei dir stets zu sein bereit
dich zu leiten!
Für immer bereit auch zu warten bis dich deine
Erleuchtung anders zu sein ein ewiges Kreislauf
Zu sein!

Dir Tod sei dein ob
Gnad nach dein,
dein Leben für immer dein sein

Ewiges Leben zu sein!

Um Gnad dein Leben für immer dein zu sein!
Die Gnad des sein nur für dich sein allein!

Bereit den Weg zu gehen bin für immer neu erschein!

Wen auch du findest dein Weg du immer hell erscheinen dein Freund den Nachbarn
Hell für immer erscheinen das leuchten im Herzen
Licht der Zeit!

Wie Mauer und Ast du sein zusammen.

Viel Gnad auch du bist dein Leben allein wie wird es sein bereit!

Wie die Sonne im Schatten du machst allein kein erschein!

Willst immer allein du sein?!

Wir finden das Licht sich um wieder das Licht des Lebens zu finden
in guter Montur!
Dem dankest von Tag zu Tag du
der Zauber mit dir zu seiner Majestät!

Ihn zu finden ihn zu sein

Treibt sich nicht ihn zu sein,
wenn der Baum der Zeit ein Abbild des Seins
dich überzeugen kann den Weg immer und immer wieder zu gehen!

Der Baum der Zeit sei die Erleuchtung für diese Zeit!

@Mario Lüdke

Nieten als Lose: Psychose

Eine Tombola
viele Lose
Alles Nieten
Genannt Psychose

Wenn die Realität
Sich gegen einen verschwört
Man Stimmen hört
Denen man gehört

Gefangen im Labyrinth
Der verkehrten Realität
Diagnose
Es ist zu spät

Man erwacht fixiert
Im Klinikum
Besser als dass
Man ist um

Wenn die Geisterwelt
Sich über einen legt
Es wieder zum
Schamanismus geht

Die Wirklichkeit
Zerfranst
Und wirklich
Keine Einheit

Die Uhr tickt
Gegen einen
Man kann nichts machen
Angehörige weinen

Man ist im
Zwischenraum im Kontinuum
Und nicht selten
Legen psychotische Menschen sich um

Unerkannt und ungedeutet
Der psychotische Mensch
Sich selbst
Enthäutet

Ein Gutachten
Für wenig Geld
Erklärt: zu sensibel
Für die Welt

Geschoren und ganz und gar
Gehäutet
Man denkt die letzte Stunde
Hat geläutet

©Alexander Hahn

Die Liebenden

©Gwendrix2021

Die Liebenden

Die Menschen fragen uns nach Normalität

Wir leben sie jeden Tag

Kein Versuch sie einzufangen

Kann uns aus dem Rhythmus bringen

·

Je lauter der Sturm

Desto leiser die Melodie

Niemand hört sie

Uns ist sie bekannt

·

Wir passen in kein Raster

Und fallen doch hindurch

Wir scheinen so weit entfernt

Und sind uns doch so nah

·

Je lauter der Sturm

Desto leiser die Melodie

Niemand hört sie

Uns ist sie bekannt

·

Mario Ysendyk ·Januar 2021

Stimmen hören

Stimmen hören

Wenn Köpfe übereinander reden
Man fragt sich wie das geht
Es beschreibt Stimmen hören
Damit man es jetzt versteht

Das Über-Ich
Steht über dem Ich
Suggeriert, redet, flüstert
Darum geht’s in diesem Gedicht

Manche sagen es hilft
Die meisten behaupten
Es würde stören
Soweit zum Thema Stimmen hören

Alexander Hahn

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