Die Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz in Kreuzberg ist die größte Bibliothek Berlins. In den 50er Jahren ausschließlich mit Spenden von amerikanischen Bürger*innen gebaut und mit tausenden von Büchern ausgestattet, sollte sie zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Geschenk an die Berliner Bevölkerung die demokratische Entwicklung fördern, durch die Ausleihe und das Lesen von Büchern.
Der Wunsch eines Klienten war Anlass, mal einen Ausflug ins schöne Brandenburg zu machen. So fuhren wir ins kleine Dörfchen Kampehl in der Prignitz, wo schon seit 324 Jahren Christian Friedrich von Kahlbutz, der sogenannte »Ritter Kalebuz« ruht. Es gibt etliche Sagen und Erzählungen zum Leben und Tod dieses Ritters. Doch verdankt er seine Bekanntheit vor allem dem Umstand, dass sein Leichnam niemals verweste – ohne das künstliche Mumifizierungsverfahren angewendet wurden.
Tatsächlich ist auch heute noch ungeklärt, warum die Leiche in dieser Form erhalten blieb. Weder konnten einst Rudolph Virchow noch moderne CT-Verfahren eine plausible Erklärung dafür liefern.
Wer an die Ergebnisse der letzte Zufriedenheitsbefragung unter Klient*innen der VIA Perspektiven denkt, erwartet vielleicht zunächst kritische Stimmen, Verbesserungsvorschläge und Beschwerden – ja, die hat VIA tatsächlich auch bekommen. Überraschend ist aber etwas anderes: große Dankbarkeit, positive Rückmeldungen und eine hohe Zufriedenheit. Für uns ist dies ein Zeichen, dass bei den VIA Perspektiven schon vieles richtig gemacht wird – auch wenn es immer etwas zu tun gibt und die Bewertung richtig eingeordnet werden muss.
Den Klaras kribbelte es erneut unter den Fußsohlen. Nachdem wir im letzten Jahr begonnen hatten, die Sächsische Schweiz zu erkunden, machten wir uns wieder auf den Weg nach Sachsen. Mit dem neuen VIA Bus hatten wir eine sehr entspannte An- und Abfahrt. Unser Lager haben wir in diesmal in Pirna aufgeschlagen. Von dort aus ging es raus in die Natur. Zunächst erkundeten wir die Wanderwege rund um den Pfaffenstein mit seinen beeindruckenden Sandsteinformationen, inklusive dem bekanntesten Felsen Barbarine.
Die müden Füße fanden am Abend Ruhe und Erholung bei etwas Wellness im Hotel. Beim gemeinsamen Abendessen wurde der erste Tag ausgewertet und Pläne für den nächsten geschmiedet. An Tag Zwei wanderten wir schließlich entlang der Schrammsteine rund um Bad Schandau. Viele Höhenmeter und gelaufene Kilometer später traten wir geschafft aber glücklich die Heimreise an. Wir waren uns einig: im nächsten Jahr wieder, es gibt noch mehr zu erkunden!
Hallo, mein Name ist Frau Wilke und ich möchte Euch die Tagesstätte der VIA Perspektiven vorstellen. Ich bin seit November 2025 dort und schreibe diesen Artikel, damit alle Klient*innen darüber informiert werden.
Grundsätzlich ist die Tagesstätte immer von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15.30 Uhr geöffnet. Ich bin dreimal in der Woche da, an jedem Montag, Mittwoch und Donnerstag. Der Mittwoch gefällt mir persönlich am besten. Warum, fragt Ihr Euch? Hier ist die Antwort: Der Mittwoch ist der längste Tag in der Tagesstätte. Er beginnt morgens um 9 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Im Essensraum ist liebevoll ein Buffet aufgebaut. Es gibt Brot, Brötchen, Toast, diverse Konfitüren, Käse- und Wurstsorten sowie Butter und Margarine. Außerdem gibt es ein großes Getränkeangebot: Kaffee, Tee und Fruchtsäfte.
Um 9.30 Uhr beginnt unsere sogenannte »Morgenrunde«. Wir besprechen den Tagesablauf und tauschen Informationen. Um 9.45 Uhr hat man die Möglichkeit, am Gedächtnistraining teilzunehmen. Dieses Angebot nehme ich gerne wahr.
Im Februar statteten wir der Redaktion der Tageszeitung »Tagesspiegel« einen Besuch ab. Unser Tourbegleiter Herr Blanke gab uns einen spannenden Einblick in die Arbeit der Zeitung, die es seit 80 Jahren in Berlin gibt.
Der »Tagesspiegel« wurde als eine der ersten Tageszeitungen nach Ende des zweiten Weltkrieges im September 1945 durch die damalige britische Besatzungsmacht zugelassen und konnte in Schöneberg, in der Potsdamer Straße ihre journalistische Arbeit aufnehmen. Hier befanden sich die Redaktionsräume und die Druckerei für viele Jahrzehnte.
Die Kulturlotsen starteten zu einer Zeitreise in die jüngere Vergangenheit – wir besuchten das DDR-Museum in Berlin-Mitte, gegenüber dem Berliner Dom direkt an der Spree. Gemeinsam mit zwei Museums-Vermittlern machten wir in zwei Gruppen eine Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit.
Unsere Vermittler zeigten uns sehr plakativ in verschiedenen Beispielen, wie die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in der DDR ausgesehen hat. Da gibt es den Nachbau einer typischen Plattenbauwohnung »WBS 70«, die originalgetreu eingerichtet ist – von der Schrankwand und Sitzgarnitur im Wohnzimmer, über die Ausstattung in der Küche bis zur Waschmaschine im Bad.
Dabei können viele Dinge auch angefasst werden. Zusätzlich befinden sich in Schubladen und Schaukästen viele weitere Erläuterungen, so dass man einige Zeit in jedem Zimmer verbringen kann, um alles erfassen zu können.
Im Monat Oktober führte uns die Kulturlotsen-Tour zur »Stiftung Brandenburger Tor« mit dem Atelier Liebermann. Diese Stiftung hat ihren Sitz in einem Gebäude direkt neben dem Brandenburger Tor. In diesem Haus lebte und arbeitete der Berliner Maler Max Liebermann (1847 bis 1935), einer der berühmtesten deutschen Maler und Grafiker seiner Zeit. In diesem Haus am Pariser Platz hatte er nicht nur seine Wohnung, sondern auch ein großes Atelier. Einen Blick ins Atelier kann man zu Beginn der aktuellen Ausstellung betrachten.
Max Liebermann setzte sich zu Lebzeiten in seinen Gemälden und Grafiken oft kritisch mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen auseinander. Viele seiner Werke sind heute in verschiedenen Museen, zum Beispiel auf der Museumsinsel oder in seiner Villa am Wannsee zu bestaunen.
Die Ausstellungsreihe »Im Atelier Liebermann – Max-Artists« widmet sich der Frage nach dem künstlerischen Entstehungsprozess in der Gegenwartskunst.
Die aktuelle Ausstellung, durch die wir sehr fundiert und ansprechend von unserem Tour-Guide Stephan geführt wurden, ist die zehnte Jubiläums-Ausgabe dieser Ausstellungsreihe.
Ende September machte sich eine Klara-Delegation auf die Reise ins sächsische Bad Schandau, um die wunderschöne Natur des Elbsandsteingebirges zu erkunden. Der blaue Himmel von Berlin wurde im Rückspiegel des Mietwagens immer kleiner, die Regenwolken vor uns immer dicker. Da aber alle gut vorbereitet waren, tat das unserem Vorhaben keinen Abbruch.
Nach Ankunft im Hotel machten wir uns direkt auf den Weg, um den Aufstieg zur Basteibrücke zu wagen. Ausgerüstet mit Regenponchos wanderten wir vorbei an beeindruckenden Felsformationen, die schon Künstler wie Caspar David Friedrich inspirierten. Am Ziel angekommen, gönnten wir uns im Panoramarestaurant Kaffee und Kuchen bei schöner Aussicht.
Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen und leckeren Frühstück im Hotel machten wir uns früh wieder auf die Socken. Ziel war der Carolafelsen und die Idagrotte. Über etliche Stufen und Treppen haben wir, dieses Mal bei bestem Wetter, unsere Ziele erreicht und haben am Nachmittag mit vielen tollen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck die Rückreise nach Berlin angetreten.