Kategorie: Reportagen (Seite 2 von 7)

Einmal um die ganze Welt … natürlich mit den Kulturlotsen

Mit den Kulturlotsen ging es bei herbstlich-sonnigem Wetter in die »Gärten der Welt«, um bei einer gut zweistündigen Führung in die unterschiedlichsten Gartenwelten und Kulturen einzutauchen.

Mit Herrn Pritzlaff hatten wir einen ausgesprochen kundigen Guide, der uns wortgewandt und spannend durch die Gärten führte. Am Besucherzentrum erhielten wir zunächst einen Überblick über das sehr große Gelände, auf dem man einen ganzen Tag lang immer wieder neue Entdeckungen machen kann.

Es gibt elf internationale Themengärten, wo Tradition auf zeitgenössische Gartenkunst trifft – wie auch lokales auf internationales Flair. Alle Themengärten wurden von Gartenarchitekten und Landschaftsplanern aus den entsprechenden Ländern gestaltet. Unser Guide lud uns ein, mit ihm von einer deutschen Parkanlage, die ihren Ursprung in einer Form des englischen Landschaftsgartens, dem »Pleasureground« hat, über die Arena zu den farbenfrohen und prachtvollen Dahliengärten zu folgen.

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Mit den Kulturlotsen in der BMW Motorradwelt in Berlin-Spandau

Diesmal tauchten wir in die spannende Welt der Motorräder bei BMW in Berlin-Spandau ein. An diesem Standort, so groß wie 70 Fußballfelder, werden seit den 60er Jahren Motorräder und Elektro-Scooter für die ganze Welt produziert.

Unsere Tour startete in einer großen Empfangshalle. Dieses Gebäude ist über 100 Jahre alt. Hier stehen sowohl historische als auch ganz aktuelle Motorrad-Modelle. Und das Tolle ist: Man darf auf fast allen Modellen Platz nehmen und sich so fühlen, als ob man gleich davonbrausen könnte.

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Mit den Kulturlotsen zur Galopprennbahn Hoppegarten

Die Kulturlotsen der VIA Perspektiven verbrachten einen sonnigen, spannenden und sportlichen Tag zum »Renntag des Sports« an der traditionsreichen Rennbahn Hoppegarten. Hier konnten alle Teilnehmenden die Faszination, die von edlen Pferden ausgeht, hautnah erleben. 

Dieser Renntag vereint hochkarätigen Galoppsport mit einem bunten Fest für alle Teilnehmenden – es waren mehrere tausend Menschen, die zur Rennbahn kamen, um hier einen entspannten und gleichermaßen spannenden Sonntag zu verbringen. Wir hatten Plätze auf dem »Heuboden« gebucht – mit bestem Blick auf die Rennbahn und den Zieleinlauf. Dafür waren zwar 80 Stufen zu bewältigen, aber der Ausblick über das gesamte Rennbahn-Gelände war phänomenal. Und noch ein Vorteil: Wir saßen dadurch an diesem sonnigen und heißen Tag die gesamte Zeit ganz angenehm im Schatten.

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Sommerfest im JoGi-Weg

Wie in jedem Jahr wurde auch in diesem ein Sommerfest von VIA veranstaltet. Dieses Mal war es eine spannende und abenteuerliche Schnitzeljagd, die zu einem geheimnisvollen Überraschungsziel führte. Hierbei wurde gleichzeitig eine wohlüberlegte Gemeinschaftsübung für Gruppenbildung und erfolgreiche Teamarbeit erschaffen.

Angekommen im gemütlichen JoGi-Büro wurden die motivierten Klient*innen durch die Ziehung von Losen in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten die ersten Hinweise, die zum einen das Startgebäude in die oberste Etage und für die zweite Gruppe nach unten vor das Wutzkycenter führten. Die Karten waren in schönen Reimen und Denkaufgaben geschrieben, die für Klient*innen jedes Alters lösbar waren und dazu führten, dass man sich in der Gruppe miteinander ab- und besprechen musste. Insgesamt konnte man die Schnitzeljagd mit gemeinsamen Effort innerhalb einer halben Stunde erfolgreich lösen. Der letzte Hinweis führte nach einem wunderschönen und entspannenden Spaziergang durch den Park der Wutzkyallee zu einem indischen Restaurant.

Neben interessanten und schönen Gesprächen sowie dem guten und positiv bestärkenden Gefühl das Ziel erreicht zu haben, gab es für alle Sieger*innen der Schnitzeljagd erfrischende Getränke und ein unglaublich schmackhaftes Gericht aus der vielfältigen indischen Küche. Auch das angenehme Wetter spielte bis zum Ende mit, sodass der strahlende Sonnenschein erst verschwand und es zu regnen begann, als sich die fröhliche Veranstaltung langsam dem Ende neigte.

© Text & Fotos: Sabrina Pfendt

Klara paddelt im Spreewald

Sechs Leute, vier Kajaks und ganz viel gute Laune – das waren die Zutaten für unseren Tagesausflug in den Spreewald. Nach einer kurzen Zugfahrt nach Lübbenau ging’s direkt aufs Wasser: Zwei Einerkajaks, zwei Zweierkajaks und losgepaddelt!

Rund um Lübbenau und Lehde haben wir die schönsten Ecken des Spreewalds erkundet – mit viel Lachen, guter Laune und Freude an der Bewegung inmitten einer beeindruckenden Naturlandschaft. Zwischendurch gab’s eine wohlverdiente Pause in einem kleinen Gasthaus – mit leckeren Fischbrötchen und natürlich echten Spreewaldgurken.

Nach gut vier Stunden auf dem Wasser waren wir zwar ein bisschen müde, aber vor allem richtig zufrieden. Alle waren sich einig: Das war ein toller Tag – den wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen wollen! Komm doch gerne auch mit!

Bis zum nächsten Mal,
Eure Klara 😊

 © Text & Foto: J. Müller

Es gibt immer einen Weg!

Seit einigen Jahren hat meine Familie außerhalb Deutschlands gelebt. Leider hat in dem Land, in dem wir uns befunden haben, ein Krieg begonnen, sodass wir nach Deutschland zurückgekehrt sind.

Mein Mann hat uns nicht begleiten können und so bin ich mit meinem 16-jährigen Sohn allein nach Berlin gekommen.

Zunächst haben wir eine Mietwohnung in Zehlendorf gefunden. Doch völlig unerwartet haben wir sie verlassen müssen, weil die Eigentümerin zurückkehren musste. Die plötzliche Wohnungsnot hat mich hart getroffen – die Vorstellung, mit meinem Sohn auf der Straße zu stehen, ist unerträglich gewesen. Ich habe verzweifelt eine neue Wohnung gesucht, doch ohne Erfolg.

Im September 2024 habe ich mich schließlich an den Sozialdienst in Zehlendorf gewandt und um Hilfe gebeten. Dort hat man mir eine Wohnzuweisung zu den VIA Perspektiven im Bruno-Bürgel-Weg ausgestellt. Einerseits habe ich mich erleichtert gefühlt, dass wir nicht obdachlos geworden sind, andererseits hatte ich große Angst vor dem Leben in einer Gemeinschaftsunterkunft.

Doch als mein Sohn und ich das erste Mal die Einrichtung betreten haben, ist etwas Unerwartetes geschehen. Wir sind mit Wärme empfangen worden. Eine freundliche Frau hat uns mit einem Lächeln begrüßt. Ihre herzliche Art hat mir sofort einen Teil meiner Angst genommen.

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Die Kulturlotsen bei Asterix

Auch im Juni war es wieder soweit – die Kulturlotsen gingen on Tour! Dieses Mal zogen wir ins Museum für Kommunikation nach Berlin-Mitte, wo wir in der Ausstellung »Von Asterix bis Zaubertrank« die Welt von Albert Uderzo, dem Schöpfer von Asterix und Obelix, eintauchten.

Mit unserem Tour-Guide Adrian, der sich als sehr kundiger, pfiffiger und interessanter Geschichtenerzähler erwies, machten wir in drei Etappen eine Reise durch die fantasievolle Welt von Albert Uderzo (1927–2020). In drei Abschnitten erfuhren wir viele interessante Geschichten über ihn.

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Kochen und Backen mit Klara

Hallo liebe Leser*innen,

heute berichte ich Euch von einem neuen Gruppenangebot in der Schnellerstraße, welches im Moment noch im Werden ist. Inhaltlich beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema Lebensmittel, deren Herkunft, Entstehung und Verwendung.

Zum Auftakt trafen sich viele Interessierte, um unterschiedliche Leckereien herzustellen. Auf den Fotos seht Ihr den Entstehungsprozess von Brot, Butter und dazu Marmelade.

Gemeinsam wurde verköstigt und alle die wollten, konnten sich etwas mit nach Hause nehmen. Im Juli wird sich die Gruppe erneut zum Backen von Quiche und Blechkuchen treffen u. a. um zum GE.SEL.LE Sommerfest einen Beitrag zu leisten. Dabei wird der Spaß nicht zu kurz kommen!

Liebe Grüße,
Eure Klara

© Text & Fotos: Inge Lanfermann

Klara geht ins Kino

Anfang Juni machten sich die »Klaras« auf ins entfernte Hohenschönhausen, um den Film »Ich bin ich – Ich bin mehr als meine Diagnose« anzuschauen. Der Film ist Teil der Filmreihe »Irrsinnig Menschlich«, die sich dem wichtigen Thema der Seelischen Gesundheit widmet.

In dieser eindrucksvollen Dokumentation kommen 50 Menschen zu Wort, die sich nicht auf ihre Diagnose reduzieren lassen und der Stigmatisierung entgegen wirken wollen. Neben Erfahrenen sind dies auch Angehörige und Fachleute – krisenerfahrene Psychiater zeigen ebenfalls Gesicht.

Wir erlebten viel Positivität und sehr selbstbestimmte Menschen, von denen einige auch bei der Vorführung anwesend waren.

Hier gibt es mehr zum Film und auch den Trailer: Klick mich!

Eure Klaras

© Plakat: Psychiatrie Filme I Text & Foto: D. Höpfner

Die Kulturlotsen auf großer Seefahrt

»Leinen los!«… denn schließlich wollten 80 Kulturlotsen Berlin einmal vom Wasser aus entdecken. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und leichtem Wind starteten wir um 12.00 Uhr im Hafen Treptow, um zunächst die Spree entlang in Richtung Müggelsee zu schippern.

Neben vielen Neubauten mit sicherlich teuren Wohnungen, die in den letzten Jahren am Spreeufer entstanden sind, gab es auch insbesondere in Schöneweide vieles an Industriearchitektur zu entdecken. Zum Beispiel die ehemaligen Gebäude der AEG, die »Allgemeine-Electricitäts-Gesellschaft«, die von dem Architekten Peter Behrens geplant und gebaut wurden.

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