In den Pausen kann man sich unterhalten und Kaffee trinken Die Vielfalt der Menschen schafft die Atmosphäre bei VIA Man wird kompetent und konkret beraten und unterstützt
Fast jeder nennt es psychisch krank.
Was soll das bedeuten, psychisch krank?
Ist man krank, weil man anders ist?
Nein.
Ist man krank, weil man sich öfter als andere Menschen selbst im Wege steht.
Überzeugt mich nicht.
Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden, genau wie Herausforderungen dazu da sind, um an Ihnen zu wachsen.
Das Leben fordert sensible Menschen eben oft mehr heraus, als andere.
Wirklich mehr…?
Ein Glückstreffer war das nun gerade wirklich nicht, als Ich mich vor mittlerweile vielen Jahren von guten Freunden, man kennt das, dazu drängen ließ, das Rauchen anzufangen. Das Rauchen anzufangen. Zunächst muss man Rauchen ja tatsächlich erst mal lernen. Ich kann mich, wie jeder Raucher, noch genau an meine allererste Zigarette erinnern. Damals vor dem Kino, das es jetzt schon seit Ewigkeiten nicht mehr gibt. Alles diesen blöden Cinestar-Wichsern zum Opfer gefallen. Wie auch immer. Ich stand also da mit meinen drei damals besten Freunden, zwei davon Raucher, wir wollten irgendeinen Film sehen und die beiden »mussten« natürlich vorher erst noch schnell »eine qualmen«, wie man sagt. Ein Lungenbrötchen essen und so. Wie so oft damals bei solchen Gelegenheiten bekamen wir beiden Nichtraucher natürlich auch eine angeboten, denn: Die braucht man unbedingt, um cool zu sein. Anders: Keine Chance. Florian lehnte dankend ab. Ich griff zu. Weiterlesen
Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Doch alles schlicht, nur ein edler Gedanke? Das Herz kennt kein Trudeln: kein Fallen, kein Wanken. Woher diese neue Flamme? Ist gar nicht so neu, brennt schon lange. Ist nun wieder sichtbar: nach Außen und Innen. Ich zähle die Tage und Jahre verrinnen. Am Ende der Zeit bleibt nur eines bestehen. Unsere Liebe wird sich weiter und weiter ausdehnen, wird ein Kreis, dann ein Punkt, dann die Mitte von allem, Ich sehe das Licht und ich höre es schallen, von Orten ohne Grenzen und Mauern und Zäunen und auch er ist nun hier, welche Rolle im Neuen, im Neuen, im Neuesten Spiel er wohl spielt? Die Antwort ist meine. Der Weg ist das Ziel.
Inklusion, das heißt:
»Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.«
(Aktion Mensch)
Ich lebe bei VIA seit einem Jahr und 10 Monaten. Am Anfang war es schwer für mich, mich daran zu gewöhnen von so vielen psychisch Kranken umgeben zu sein. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Mit meiner Mitbewohnerin habe ich mich gut eingelebt und inzwischen sind wir sogar befreundet. Da wir beide ruhig und freundlich zu anderen sind, ging das leicht, zweimal die Woche treffe ich mich mit meiner Betreuerin von VIA und wir reden oder gehen spazieren oder Kaffee trinken. Das Verhältnis ist auch fast freundschaftlich.
Außerdem gibt es auch die VIA Werkstätten wo ich dreimal die Woche für 3 Stunden tätig bin. Wenn ich von der Arbeit um 17 Uhr nach Hause komme, wartet meine Mitbewohnerin schon. Wir rauchen zusammen eine Zigarette und reden über den Tag. Dann bleibt noch Zeit für den Einkauf und Abendbrot. Zum Glück sind wir beide keine Nachtmenschen, also klappt das Zusammenleben gut. Spätestens um 22 Uhr gehen wir schlafen. Am Wochenende bleibt Zeit für die Familie und Entspannung. Ich fühle mich bei VIA gut aufgehoben, hoffe aber in 5 Jahren spätestens auf eine eigene Wohnung so wie früher. Bis dahin möchte ich noch Geld sparen.
Wir leben in einer Zeit, in der Dinge für viele Menschen mehr zählen als ein Menschenleben.
In der imaginäre Linien auf willkürlichen Karten lebensbestimmend und freiheitsberaubend sind.
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In der alte Menschen an wechselnden Tischen den Rhythmus festlegen, zu welchem die Mehrheit tanzen soll. Was nie wechselt, sind die Motive dieser Menschen: Gier nach Geld, Macht, die Befriedigung niedrigster Instinkte. Was wechseln wird, entscheidest allein
DU SELBST.
Niemand kann die Geschicke dieser Welt allein ändern, aber jeder kann SICH SELBST ändern, damit anfangen, wieder hinzuhören, zu fühlen, nachzudenken.
WIR KÖNNEN NUR ZUSAMMEN:
Eine Welt, in der die hauptsächlichen Handlungsmotive Gier und Selbstsucht, Sucht nach Selbstverwirklichung und Abgrenzung sind,
Darf und KANN keine Zukunft haben.
Eine Hexenjagd ist im Gange aber wir jagen die Falschen, jagen Terroristen, sind dabei selbst Faschisten.
Den Menschen an den Tischen geht es um Angst. Uns sollte es um Liebe gehen. Angst, Panikmache und gefühlte Isolation dürfen keine Zukunft haben.
Es ist an der Zeit aufzuwachen. Es ist Zeit dort anzukommen, wo von Anbeginn der Zeit an unser Platz war. Die Botschafter der Liebe.