
Eine Kulturlotsenführung durch ein… Hotel?
Wer öfter mal mit der Bahn in Berlin fährt, dem ist sicher schon einmal das große, pfeilförmige und verspiegelte Gebäude aufgefallen: Das Estrel, mit 1125 Zimmern das größte Hotel Deutschlands. Der Name des Hotels setzt sich aus dem Anfangsbuchstaben des Vornamens und der ersten Silbe des Nachnamens seines Eigentümers zusammen, Ekkehard Streletzki.


Das Estrel beschäftigt ca. 550 Mitarbeiter*innen. Zwei von ihnen, sehr kompetente und freundliche junge Damen, leiteten die Führung. Die beiden Frauen machten keinen Hehl daraus, dass sie stolz waren hier zu arbeiten bzw. zu dieser großen Familie zu gehören. Nach Gebäck, Erfrischungen und einem Kurzfilm über das Hotel ging es los. Die Führung schien den beiden Hotelfachfrauen locker von der Hand zu gehen, dies war deutlich zu spüren. Nicht einmal während des ca. 1,5 km langen Fußwegs, überkam mich das Verlangen aufzuhören oder Langeweile. Es war unterhaltsam, informativ und kurzweilig. Wir wurden in ein Zimmer geführt, in welchem wir sogar einzeln bleiben durften um Fotos zu schießen, wir waren im obersten Stockwerk und genossen die Aussicht.
Das Estrel bietet seinen Gästen auch einen Fitnessraum und einen 400 qm großen Wellness-Bereich. Die Kirsche auf der Sahne wäre ein Umweg in die Präsidentensuite gewesen, doch leider war diese bewohnt. Man kann eben nicht alles haben.










