Liebe Lesende,

am Dienstag, den 8. April fand eine Protestkundgebung gegen eine rückwärtsgewandte Sozialpolitik statt. Auch wir waren vor Ort und zeigten Präsenz! Doch weshalb genau gingen wir auf die Straße?

Anlass ist eine innerhalb der Politik und auch durch die Senatsverwaltung für Soziales kundgegebene Kürzung der Gelder für psychosoziale Hilfen. Das klingt sehr abstrakt und meint genauer, dass infolge von Kürzungen Angebote wie Zuverdienste, Suchtberatungen oder auch offene Treffs von Kontakt- und Beratungsstellen, Schuldnerberatungen und unzählige weitere Hilfeeinrichtungen eingeschränkt werden. Um hier ein Zeichen zu setzen, trafen sich diverse Berliner Träger aus der Hilfslandschaft, darunter auch die VIA Perspektiven, um ein Zeichen dagegen zu setzen.

Diverse Redner*innen sprachen die kritischen Punkte der Politik an, woraufhin auch am Ende der Kundgebungen das »Goldene Mammut« zum Zeichen des Rückschritts der Senatsverwaltung verliehen wurde.

Besonders bereichernd und berührend waren die verschiedenen Peer-Berichte, die die Möglichkeiten und auch das soziale Netzwerk beispielsweise einer Kontakt- und Beratungsstelle, deutlich machten. Denn nicht nur die Beratung ist dabei hilfreich gewesen zu genesen, sondern auch der Raum mit anderen Kontakt und Austausch zu haben.

Wir hoffen daher, dass nicht nur das Mammut als Symbol wahrgenommen wurde, sondern auch die unzähligen Menschen, die für soziale Teilhabe und für soziale Räume eintraten und Sichtbarkeit zeigten.

Fotos & Autor*in: Anonym