
Rund ein Jahr nachdem die letzten ausgefüllten Fragebögen eingegangen waren, liegen die Ergebnisse nun auch in einfacher Sprache vor. Zur Erinnerung an unsere Zufriedenheitsbefragung, sollen einige ausgewählte Ergebnisse hier noch einmal zusammengefasst dargestellt werden.
Viele Klient*innen sorgen sich vor Wohnungslosigkeit
Die Frage, ob Sorgen wegen Wohnungslosigkeit bestünden, bejahten rund 40 % der Klient*innen. Die Gesamtauswertung zeigt, dass sich Betreute in Treptow-Köpenick (46,2 % oder 24 von 52) darüber am häufigsten Gedanken machen. Die Sorgen wurden begründet: So nannten 5 Befragte die Angst vor Beendigung der Unterstützung, 5 die Veränderung der politischen Situation und die damit verbundenen Kürzungen. Andere Befragte gaben den angespannten Berliner Wohnungsmarkt als Grund an, ihre teilweise prekäre finanzielle Situation und hohe Mieten. Weitere Mietsteigerungen sowie die damit zusammenhängende Befürchtung vor Zahlungsunfähigkeit beschäftigte 8 Personen. 5 Teilnehmende schrieben von früheren Erfahrungen mit Obdachlosigkeit und Konflikten mit Vermieter*innen bzw. Eigentümer*innen.
