
Vor fünf Jahren, als er bei den VIA Perspektiven anfing, war es Herr Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt und er begann, aus den Materialien Holz, Styropor, Seidenpapier, Abtönfarben und Stoff ein Schiff herzustellen.
Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.


Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen. Warum baust du dieses Schiff?
In der Schönhauser Allee existierte eine »Fischwerkstatt«, die große Projekte machte. Da kam ich auf die Idee auch ein großes Projekt zu starten. So kamen die Projekte wie der Weihnachtsmannschlitten, ein Papagei, ein Hai und ein Delfin zustande. Schon seit Langem hatte ich dann den Wunsch, auch ein großes Segelschiff zu bauen.
Kann das Schiff schwimmen?
Nein! Es ist gar nicht dafür gedacht, denn es ist »nur« ein Dekorationsstück.
Wer hat nun im Endeffekt an dem Schiff mitgewirkt?
Die Mitarbeiter der »Fischwerkstatt«, ich und Frau Löffler, die Kunstabteilung, vertreten durch Frau Niestroy mit Recherche, Zeichnungen und Beratung und der Entwicklung von Ideen. Beteiligt waren auch Mitarbeiter aus der Holzwerkstatt. Sie übernahmen den Zuschnitt der Styroporplatten. Dabei haben mitgewirkt: der Klient Herr Schmitt und einige Laserarbeiten von Herrn Sternbeck. Außerdem werden in der Nähwerkstatt die Segel und die Takelage genäht, und natürlich die Fotowerkstatt für die Dokumentation.

Wie groß wird das Schiff eigentlich nun?
Etwa 2,40m. Es wird ein historisches Kriegsschiff, mit einer Breite von 70cm.
Gab es bisher Schwierigkeiten beim Bau des Schiffes?
Ja. Aufgrund der Größe war es schwer, gleichmäßig zu raspeln. Es gab zudem öfter Schwierigkeiten beim Zusammensetzen von Holz und Styropor , weil das Holz schwerer ist. Um Halt zu bekommen, muss man es mit Holzstiften verankern.
Vielen Dank für das Interview!


Artikel und Interview von Patrick Jänke
Fotos: Th. Blöck