Autor: via-admin (Seite 9 von 10)

»Jeder Mensch ist kreativ und kann Künstler sein…

… wenn er die ständige Konfrontation mit dem eigenen Ich riskiert.«

Gwendrix ist eine aktive Künstlerin. »Die ständige Konfrontation«, wie die Künstlerin es selbst einmal sagte, »mit dem eigenen Ich«, mag ihre kreative Quelle sein, aus der sie schöpft und schöpft und schöpft. Wer ihre Bilder kennt, kennt die Vielfalt ihrer gestalterischen Arbeit. Wer ihre Bilder noch nicht kennt, bekommt hier die Gelegenheit ausgewählte Werke zu betrachten.

Für diese Auswahl meiner Bilder habe ich Acrylfarbe benutzt und diese mit Pinsel und teilweise Spachtel auf Papier aufgetragen. Die Vorgehensweisen sind unterschiedlich. Manchmal folge ich einfach meinem Gefühl und trage die Farben gleich auf oder ich zeichne Figuren und Formen mit Bleistift vor und arbeite dann die Zeichnung mit Farbe aus. Gelegentlich fange ich auch mit einem Hintergrund an, auf dem sich das Bild entwickelt.

Menschen und Gesichter interessieren mich und die Gefühle, die sie ausdrücken, aber auch Formen, wie sie in den abstrakten Bildern zu sehen sind. Farben sind mir sehr wichtig. Ich mag es wenn sie leuchten und verwende deswegen gerne helle Farben, z. B. Gelb und Rot.

©Gwendrix

Ein Ausflug mit den Kulturlotsen

Eine Kulturlotsenführung durch ein… Hotel?

Wer öfter mal mit der Bahn in Berlin fährt, dem ist sicher schon einmal das große, pfeilförmige und verspiegelte Gebäude aufgefallen: Das Estrel, mit 1125 Zimmern das größte Hotel Deutschlands. Der Name des Hotels setzt sich aus dem Anfangsbuchstaben des Vornamens und der ersten Silbe des Nachnamens seines Eigentümers zusammen, Ekkehard Streletzki.

Das Estrel beschäftigt ca. 550 Mitarbeiter*innen. Zwei von ihnen, sehr kompetente und freundliche junge Damen, leiteten die Führung. Die beiden Frauen machten keinen Hehl daraus, dass sie stolz waren hier zu arbeiten bzw. zu dieser großen Familie zu gehören. Nach Gebäck, Erfrischungen und einem Kurzfilm über das Hotel ging es los. Die Führung schien den beiden Hotelfachfrauen locker von der Hand zu gehen, dies war deutlich zu spüren. Nicht einmal während des ca. 1,5 km langen Fußwegs, überkam mich das Verlangen aufzuhören oder Langeweile. Es war unterhaltsam, informativ und kurzweilig. Wir wurden in ein Zimmer geführt, in welchem wir sogar einzeln bleiben durften um Fotos zu schießen, wir waren im obersten Stockwerk und genossen die Aussicht.

Das Estrel bietet seinen Gästen auch einen Fitnessraum und einen 400 qm großen Wellness-Bereich. Die Kirsche auf der Sahne wäre ein Umweg in die Präsidentensuite gewesen, doch leider war diese bewohnt. Man kann eben nicht alles haben.

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Fotografischer Waldspaziergang

Eine junge Frau schaut durch eine Kamera nach oben. Sie steht in einem Wald, zu sehen sind Äste und Büsche mit grünem Laub. Die Frau trägt einen Rucksack sowie eine Umhängetasche. Sie sieht schwer bepackt aus, ist aber sehr konzentriert und fokussiert auf ihren Blick durch die Kamera.

»Ich ging im Walde so für mich hin… « Johann Wolfgang von Goethe (1813)

Ein im Walde so für sich Hingehen, war das Waldprojekt für uns VIA Klienten nicht. Zielgerichtet wurde fotografiert und ausprobiert, was sich mit Licht und Schatten, Nadel und Laub, Himmel und Boden festhalten lässt: Keine Fotografie der Gegensätze sondern eher das Einfangen von Naturmomenten.

Der Wald kann Rückzugsort aber auch ein Ort zur Erholung und Entspannung sein. In der Natur können wir auftanken, was wir in der Hektik der Großstadt manchmal verlieren. Sei es innere Ruhe, sei es Kraft und Lebendigkeit. Die Farbe Grün hat eine beruhigende und doch anregende Wirkung auf Körper und Seele.

Das Farbenspiel, die Beschaffenheit des Bodens, das Blättermuster vor dem blauen Himmel, die Wuchsrichtungen der Baumstämme, die Zartheit eines Grashalms – all das ist auf den Fotos zu betrachten.

Gedankenkreise

Die Gedanken rasen durch meinen Kopf
Gefühle gehen durcheinander
Erschöpfung durch Wechsel aus Angst und Trauer
Verwirrung
Es ist nicht richtig, fühlt sich falsch an
Schäme mich, aber kann auch nicht alleine sein
Die Wege sind schwer, der Bus voll
Versuche mich zu konzentrieren, verstehe es aber trotzdem nicht
Bin müde, kann aber nicht schlafen
Alles ist neu und doch so gewohnt
Wünsche mir Frieden und Gelassenheit

Gwendrix

Digitale Kunst

Kunst, die am Computer erarbeitet wird, gibt es in allen Bereichen. Sei es Musik oder Bildkunst wie Druck, Malerei, Fotografie. Die künstlerischen Möglichkeiten nehmen zu, analoge und digitale Kunst beleben und bereichern einander. Hier sind einige Bildbeispiele computergenerierter Kunst eines Künstlers, der im Bereich digitales Design & Fotografie aktiv ist.

Ein Konzert am Freitag, den 13.

»Behind the Curtains« – Hinter den Vorhängen

Es ist Freitag der 13. April. Es ist ein lauer Frühlingsnachmittag, für Abend sind Gewitter angesagt. Als ich in der Alten Feuerwache in der Marchlewskistraße ankomme, sind noch gut 45 Minuten bis zum Konzertbeginn. Auf der Bühne läuft der Soundcheck, und der scheint nicht gut zu laufen. Lautes Rauschen und Quietschen, dass ich versucht bin, mir die Ohren zuzuhalten. Die Stimmung der Musiker*innen scheint ebenso nicht die beste zu sein. Ein Start mit technischen Handicaps? Liegt das vielleicht am Freitag den 13.?

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Schiffbau

Herr Schroeder hält den Heck des Schiffes

Vor fünf Jahren, als er bei den VIA Perspektiven anfing, war es Herr Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt und er begann, aus den Materialien Holz, Styropor, Seidenpapier, Abtönfarben und Stoff ein Schiff herzustellen.

Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.

Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen. Warum baust du dieses Schiff?

In der Schönhauser Allee existierte eine »Fischwerkstatt«, die große Projekte machte. Da kam ich auf die Idee auch ein großes Projekt zu starten. So kamen die Projekte wie der Weihnachtsmannschlitten, ein Papagei, ein Hai und ein Delfin zustande. Schon seit Langem hatte ich dann den Wunsch, auch ein großes Segelschiff zu bauen.

Kann das Schiff schwimmen?

Nein! Es ist gar nicht dafür gedacht, denn es ist »nur« ein Dekorationsstück.

Wer hat nun im Endeffekt an dem Schiff mitgewirkt?

Die Mitarbeiter der »Fischwerkstatt«, ich und Frau Löffler, die Kunstabteilung, vertreten durch Frau Niestroy mit Recherche, Zeichnungen und Beratung und der Entwicklung von Ideen. Beteiligt waren auch Mitarbeiter aus der Holzwerkstatt. Sie übernahmen den Zuschnitt der Styroporplatten. Dabei haben mitgewirkt: der Klient Herr Schmitt und einige Laserarbeiten von Herrn Sternbeck. Außerdem werden in der Nähwerkstatt die Segel und die Takelage genäht, und natürlich die Fotowerkstatt für die Dokumentation.

Wie groß wird das Schiff eigentlich nun?

Etwa 2,40m. Es wird ein historisches Kriegsschiff, mit einer Breite von 70cm.

Gab es bisher Schwierigkeiten beim Bau des Schiffes?

Ja. Aufgrund der Größe war es schwer, gleichmäßig zu raspeln. Es gab zudem öfter Schwierigkeiten beim Zusammensetzen von Holz und Styropor , weil das Holz schwerer ist. Um Halt zu bekommen, muss man es mit Holzstiften verankern.

Vielen Dank für das Interview!

Artikel und Interview von Patrick Jänke
Fotos: Th. Blöck

Hundeshooting

Hund frontal

Tiershootings sind ja so ziemlich das Anspruchsvollste in der Fotografie. Das liegt daran, dass Tiere in der Regel keine Regieanweisungen ausführen. Wir haben es trotzdem gewagt und unsere ersten Erfahrungen gemacht.
Ziel war es, in kürzester Zeit ein paar brauchbare Fotos zu erhalten. Also musste alles gut durchdacht und vorbereitet werden. Der Plan sah vor, das Equipment aufzubauen und eine Szenerie zu entwickeln, vor dem das Tier, das in diesem Fall ein Hund war aufzunehmen.

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