




Fotografiert und bearbeitet von VIA Klient*innen | Foto: angi





Fotografiert und bearbeitet von VIA Klient*innen | Foto: angi

»Behind the Curtains« – Hinter den Vorhängen
Es ist Freitag der 13. April. Es ist ein lauer Frühlingsnachmittag, für Abend sind Gewitter angesagt. Als ich in der Alten Feuerwache in der Marchlewskistraße ankomme, sind noch gut 45 Minuten bis zum Konzertbeginn. Auf der Bühne läuft der Soundcheck, und der scheint nicht gut zu laufen. Lautes Rauschen und Quietschen, dass ich versucht bin, mir die Ohren zuzuhalten. Die Stimmung der Musiker*innen scheint ebenso nicht die beste zu sein. Ein Start mit technischen Handicaps? Liegt das vielleicht am Freitag den 13.?
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Vor fünf Jahren, als er bei den VIA Perspektiven anfing, war es Herr Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt und er begann, aus den Materialien Holz, Styropor, Seidenpapier, Abtönfarben und Stoff ein Schiff herzustellen.
Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.


Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen. Warum baust du dieses Schiff?
In der Schönhauser Allee existierte eine »Fischwerkstatt«, die große Projekte machte. Da kam ich auf die Idee auch ein großes Projekt zu starten. So kamen die Projekte wie der Weihnachtsmannschlitten, ein Papagei, ein Hai und ein Delfin zustande. Schon seit Langem hatte ich dann den Wunsch, auch ein großes Segelschiff zu bauen.
Kann das Schiff schwimmen?
Nein! Es ist gar nicht dafür gedacht, denn es ist »nur« ein Dekorationsstück.
Wer hat nun im Endeffekt an dem Schiff mitgewirkt?
Die Mitarbeiter der »Fischwerkstatt«, ich und Frau Löffler, die Kunstabteilung, vertreten durch Frau Niestroy mit Recherche, Zeichnungen und Beratung und der Entwicklung von Ideen. Beteiligt waren auch Mitarbeiter aus der Holzwerkstatt. Sie übernahmen den Zuschnitt der Styroporplatten. Dabei haben mitgewirkt: der Klient Herr Schmitt und einige Laserarbeiten von Herrn Sternbeck. Außerdem werden in der Nähwerkstatt die Segel und die Takelage genäht, und natürlich die Fotowerkstatt für die Dokumentation.

Wie groß wird das Schiff eigentlich nun?
Etwa 2,40m. Es wird ein historisches Kriegsschiff, mit einer Breite von 70cm.
Gab es bisher Schwierigkeiten beim Bau des Schiffes?
Ja. Aufgrund der Größe war es schwer, gleichmäßig zu raspeln. Es gab zudem öfter Schwierigkeiten beim Zusammensetzen von Holz und Styropor , weil das Holz schwerer ist. Um Halt zu bekommen, muss man es mit Holzstiften verankern.
Vielen Dank für das Interview!


Artikel und Interview von Patrick Jänke
Fotos: Th. Blöck

Tiershootings sind ja so ziemlich das Anspruchsvollste in der Fotografie. Das liegt daran, dass Tiere in der Regel keine Regieanweisungen ausführen. Wir haben es trotzdem gewagt und unsere ersten Erfahrungen gemacht.
Ziel war es, in kürzester Zeit ein paar brauchbare Fotos zu erhalten. Also musste alles gut durchdacht und vorbereitet werden. Der Plan sah vor, das Equipment aufzubauen und eine Szenerie zu entwickeln, vor dem das Tier, das in diesem Fall ein Hund war aufzunehmen.



Unsere Zeit ist unser Kapital, deshalb müssen wir sie richtig planen. Ich mache mir immer jeden Samstagabend Pläne für die Woche. Ich habe einen dicken Terminplaner, wo ich meine Vorhaben notiere. Außer einem Wochenplan ist es mir sehr wichtig, eine Tagesstruktur zu haben. Ich habe meine Rituale entwickelt, die mir helfen ein angenehmes und gutes Leben zu führen.
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Alles, was mich bewegt oder unbewegt lässt, sucht sich Platz. Sucht und kratzt. Sucht innen und außen, klopft und tropft, dringt hindurch. Und ich muss gar nichts tun, denke ich. Also tue ich nichts. Bin bewegt und irgendwie auch unbewegt, bin da und atme – vor dem Neustart die Luft.
sk















Inklusion, das heißt:
»Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.«
(Aktion Mensch)
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