Auch im Juni war es wieder soweit – die Kulturlotsen gingen on Tour! Dieses Mal zogen wir ins Museum für Kommunikation nach Berlin-Mitte, wo wir in der Ausstellung »Von Asterix bis Zaubertrank« die Welt von Albert Uderzo, dem Schöpfer von Asterix und Obelix, eintauchten.
Mit unserem Tour-Guide Adrian, der sich als sehr kundiger, pfiffiger und interessanter Geschichtenerzähler erwies, machten wir in drei Etappen eine Reise durch die fantasievolle Welt von Albert Uderzo (1927–2020). In drei Abschnitten erfuhren wir viele interessante Geschichten über ihn.
heute berichte ich Euch von einem neuen Gruppenangebot in der Schnellerstraße, welches im Moment noch im Werden ist. Inhaltlich beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema Lebensmittel, deren Herkunft, Entstehung und Verwendung.
Zum Auftakt trafen sich viele Interessierte, um unterschiedliche Leckereien herzustellen. Auf den Fotos seht Ihr den Entstehungsprozess von Brot, Butter und dazu Marmelade.
Gemeinsam wurde verköstigt und alle die wollten, konnten sich etwas mit nach Hause nehmen. Im Juli wird sich die Gruppe erneut zum Backen von Quiche und Blechkuchen treffen u. a. um zum GE.SEL.LE Sommerfest einen Beitrag zu leisten. Dabei wird der Spaß nicht zu kurz kommen!
Anfang Juni machten sich die »Klaras« auf ins entfernte Hohenschönhausen, um den Film »Ich bin ich – Ich bin mehr als meine Diagnose« anzuschauen. Der Film ist Teil der Filmreihe »Irrsinnig Menschlich«, die sich dem wichtigen Thema der Seelischen Gesundheit widmet.
In dieser eindrucksvollen Dokumentation kommen 50 Menschen zu Wort, die sich nicht auf ihre Diagnose reduzieren lassen und der Stigmatisierung entgegen wirken wollen. Neben Erfahrenen sind dies auch Angehörige und Fachleute – krisenerfahrene Psychiater zeigen ebenfalls Gesicht.
Wir erlebten viel Positivität und sehr selbstbestimmte Menschen, von denen einige auch bei der Vorführung anwesend waren.
Hier gibt es mehr zum Film und auch den Trailer: Klick mich!
»Leinen los!«… denn schließlich wollten 80 Kulturlotsen Berlin einmal vom Wasser aus entdecken. Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und leichtem Wind starteten wir um 12.00 Uhr im Hafen Treptow, um zunächst die Spree entlang in Richtung Müggelsee zu schippern.
Neben vielen Neubauten mit sicherlich teuren Wohnungen, die in den letzten Jahren am Spreeufer entstanden sind, gab es auch insbesondere in Schöneweide vieles an Industriearchitektur zu entdecken. Zum Beispiel die ehemaligen Gebäude der AEG, die »Allgemeine-Electricitäts-Gesellschaft«, die von dem Architekten Peter Behrens geplant und gebaut wurden.
Am letzten Samstag setzte ich gemeinsam mit meinen Kolleg*innen aus der Wattstraße und der Dörpfeldstraße ein Zeichen beim jährlich stattfindenden Fest für Demokratie und Toleranz in Schöneweide. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass wir uns mit einem Stand beteiligen. Man kennt sich und auch einige neue Kontakte wurden geknüpft. Das Wetter mit Wind und Regen war dieses Jahr nicht ganz auf unserer Seite. Das schreckte allerdings nicht die vielen Kinder ab, die dem Schwein keine Ruhe gönnten. Also ganz klar die Regel aufgestellt: Jedes Kind darf nur dreimal drehen! Sonst wäre unser Stand wohl schon nach einer Stunde leergefegt. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Und vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr.
Zu einer spannenden Reise durch Berliner Geschichten und die Geschichte Berlins erhielten die Kulturlotsen eine Führung durch die Ausstellung »Berlin Global«.
Gleich zu Beginn erwartete uns ein riesiges Wandbild, das in vier Bereichen die Eroberung und die Erschließung der Welt thematisiert. Angesprochen werden beispielhaft die Erforschung der Welt, das Zusammenspiel von Mensch und Natur, die Kolonialisierung von Völkern und Kulturen und die Idee, sich jetzt und in Zukunft mehr den Gemeinsamkeiten zu widmen, Unfreiheit zu beenden, Ketten zu sprengen, um eine lebendige Demokratie und Frieden zu schaffen.
über den diesjährigen Osterbrunch in der Schnellerstraße hatte ich im Vorfeld folgendes gehört:
Auf karger Tafel sollte bei dünnem Tee nur Wasser und Brot serviert werden. Statt Spiel und Spaß, kaltes Ambiente, trockene Brotrinde und schlechte Laune? Wer kann da von einem Osterbrunch sprechen? Bunte Ostereier oder gar ein gebackenes Osterlamm sollten Wunschträume bleiben?
Nachdem ich diese Infos erhalten habe, habe ich mich verwundert auf den Weg nach Oberschöneweide gemacht und fand mich plötzlich inmitten einer netten Atmosphäre, mit festlich geschmückter Tafel, vielen Leckereien und Gelächter wieder. Bei anschließender Spielerunde mit direktem Blick aufs Wasser, klang das Beisammensein gemütlich aus.
am Dienstag, den 8. April fand eine Protestkundgebung gegen eine rückwärtsgewandte Sozialpolitik statt. Auch wir waren vor Ort und zeigten Präsenz! Doch weshalb genau gingen wir auf die Straße?
Anlass ist eine innerhalb der Politik und auch durch die Senatsverwaltung für Soziales kundgegebene Kürzung der Gelder für psychosoziale Hilfen. Das klingt sehr abstrakt und meint genauer, dass infolge von Kürzungen Angebote wie Zuverdienste, Suchtberatungen oder auch offene Treffs von Kontakt- und Beratungsstellen, Schuldnerberatungen und unzählige weitere Hilfeeinrichtungen eingeschränkt werden. Um hier ein Zeichen zu setzen, trafen sich diverse Berliner Träger aus der Hilfslandschaft, darunter auch die VIA Perspektiven, um ein Zeichen dagegen zu setzen.
Diverse Redner*innen sprachen die kritischen Punkte der Politik an, woraufhin auch am Ende der Kundgebungen das »Goldene Mammut« zum Zeichen des Rückschritts der Senatsverwaltung verliehen wurde.
Besonders bereichernd und berührend waren die verschiedenen Peer-Berichte, die die Möglichkeiten und auch das soziale Netzwerk beispielsweise einer Kontakt- und Beratungsstelle, deutlich machten. Denn nicht nur die Beratung ist dabei hilfreich gewesen zu genesen, sondern auch der Raum mit anderen Kontakt und Austausch zu haben.
Wir hoffen daher, dass nicht nur das Mammut als Symbol wahrgenommen wurde, sondern auch die unzähligen Menschen, die für soziale Teilhabe und für soziale Räume eintraten und Sichtbarkeit zeigten.
Am 19. Februar 2025 war es soweit – die Kulturlotsen fanden sich im Museum für Naturkunde ein, um mit einer Führung auf eine gigantische Abenteuerreise durch die Natur zu gehen.
In der Eingangshalle des Museums begrüßten uns gleich mehrere Saurierskelette. Darunter auch das weltweit höchste aufgestellte Skelett eines Sauriers, »Giraffatitan brancai«. Diesen Namen verdankt er seinem giraffenähnlichen, langen und schlanken Hals. Es ist schon sehr beeindruckend, wie groß diese Tiere, die vor 150 Millionen Jahren lebten, waren.
Sehr beeindruckend war auch das Skelett vom »Tyrannosaurus Rex«, das aktuell im Museum zu bestaunen ist. Separat davon kann man noch einen Kopf von diesem Saurier bestaunen, der allein schon durch seine riesigen Zähne etwas martialisch aussieht.
Aufbau der Hochbeete und Sitzgelegenheiten inder Bruno-Bauer-Str. 11
Der Frühling ist bekanntlich schon da – weshalb wir kommenden Mittwoch und Donnerstag, den 9. und 10. April, gemeinsam Hochbeete anlegen wollen und Sitzgelegenheiten aus Europaletten einrichten möchten. Für Getränke und Mittagessen ist gesorgt… vorausgesetzt, Sie melden sich für die Essensplanung zuvor bei uns an (m.emmerich@via- berlin.de oder 030-233 260 720).
Wir freuen uns auf Sie!
Jeweils ab 9 Uhr morgens und stets solang, wie sie können!