Kategorie: Selbstfürsorge (Seite 3 von 4)

Wie fühlt sich Angst an …?

Foto: Min An von Pexels

Wie fühlt sich die Angst an…?
Also bei mir (ich kann nur von meiner Erfahrung schreiben) ist es so:
es fühlt sich echt kacke an.
Meine Gedanken und meine Gefühle spielen verrückt, bin wie von Sinnen,
spüre, dass ich gerade die Kontrolle verliere und mich gar nicht mehr zusammen
reißen kann.
Denke und glaube:
 ich werde hier gleich sterben.
Bin überzeugt davon, dass ich hier gleich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall
bekomme.
Mein Herz schlägt dann so schnell, dass ich glaube, ich kann nicht mehr so schnell
atmen wie es schlägt.
Meine Gedanken machen mich immer irrer und so dreht sich der Kreis immer
schneller und dadurch wird die Angst auch immer heftiger,
dass jede Hilfe zu spät ist.
Keiner nimmt mich ernst, keiner glaubt mir, dass ich gerade am Sterben bin.
Und nach jedem Anfall muss ich mir eingestehen; ok bin ja doch nicht gestorben.
Diese Erkenntnis haut dann nochmal so richtig aufs Gemüt, jedes Mal.
Wem vertrauen? Mir? Nein! Den Anderen? Nein!
Man kann in der Angelegenheit keinem vertrauen.
Man ist damit soo allein.
Die Angst ist mal sehr doll aber auch ruhiger, was aber nicht heißt, dass ich sie
nicht merke.
Sie ist immer da, ständig und andauernd.

Meine kranke Angst

©szilverling

Was ist Angst…?

Edward Munch: Der Schrei, Federzeichnung, Kunstmuseum Bergen

Angst ist ein Urinstinkt der in uns steckt.
Angst sagt uns oder lässt uns erkennen ob Gefahr droht.
Sie macht uns aufmerksam und achtsam…sollen wir die Flucht ergreifen oder
sollen wir es wagen zu kämpfen.
Die Angst stellt uns für die Situation Energie bereit.
Angst gibt es in verschiedenen Formen.
Angst vor Veränderung, Angst vor der Endgültigkeit, Angst vor Nähe.
Gesunde Angst und die krankhafte Angst.
Gesunde Angst ist z.B. Angst vorm Zahnarzt, man hat Bammel davor
aber man geht trotzdem hin.
Kranke Angst ist z.B. Angst vor dem Duschen, man hat es 1000 mal gemacht und
nie ist was passiert und auf einmal kann man es nicht mehr, man hat Angst…Angst
das was passieren könnte. Man kann gar nicht so richtig erklären was denn da
passieren sollte.
Es ist ein Gefühl von Vorahnung und totaler Verunsicherung.

© szilverling

Frühlingsgefühle positiv nutzen

Mit den ersten Frühlingsstrahlen hat man Lust im Leben noch was zu erleben. Dazu müssen wir vorbereitet sein.
Die graue Winterzeit geht langsam vorbei und wir haben Bock auf Neues. Das ist gut so!
Irgendwann im März können wir Frühjahrsputz und eine Inventur unseres Habens machen. Was können wir loswerden und was nicht?
Wir können gucken, ob wir während des Winters nicht zugenommen haben um mit einer schnellen, wirksamen Diät anzufangen.
Sind unsere Gelenke durch den Winter verschleißt, sollten wir wieder Gymnastik machen.
Haben wir Lust auf mehr Bewegung an der frischen Luft, erledigt sich dadurch Gewichtsabnahme und mehr Aktivität von selbst.

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Zeit richtig planen

Unsere Zeit ist unser Kapital, deshalb müssen wir sie richtig planen. Ich mache mir immer jeden Samstagabend Pläne für die Woche. Ich habe einen dicken Terminplaner, wo ich meine Vorhaben notiere. Außer einem Wochenplan ist es mir sehr wichtig, eine Tagesstruktur zu haben. Ich habe meine Rituale entwickelt, die mir helfen ein angenehmes und gutes Leben zu führen.

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Das Leben des Kevin

Foto: Unter der Brücke

Ich wurde im Lazarett in Ueckermünde am 28.Juni 1988 geboren. Nach drei Jahren Leben wurde ich Westdeutscher.

Bis zu meinem 11. Lebensjahr lebte ich dann in einem Haus an der Küste. Danach schieden meine Eltern sich und ich zog zu meinem Vater nach Berlin.

Schon in jungen Jahren begann ich Soldat werden zu wollen, was aber in meinem 13. Lebensjahr durch einen Fahrradunfall unmöglich gemacht wurde.

Ich fuhr Fahrrad auf einem der Berge im Volkspark Friedrichshain, als vor mir ein Abgrund von ca. 1 Meter und 40 Zentimeter Tiefe das Ende der Fahrt bedeutete. Ich fiel diese runter und landete mit meinem Kopf auf Kopfsteinpflaster. Das hatte einen multiplen Schädelbasisbruch, ein schweres Schädelhirntrauma und 3 Wochen künstliches Koma zur Folge. Seitdem bin ich schwerbehindert.

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Vor dem Neustart

Im Netz

Alles, was mich bewegt oder unbewegt lässt, sucht sich Platz. Sucht und kratzt. Sucht innen und außen, klopft und tropft, dringt hindurch. Und ich muss gar nichts tun, denke ich. Also tue ich nichts. Bin bewegt und irgendwie auch unbewegt, bin da und atme – vor dem Neustart die Luft.

sk

Liebe transluzent

Dein Seelenhauch, er ist durch Worte nicht zu fassen
Aber nichtsdestonimmer will ich den Versuch nicht lassen.
In diesem Augenblick…als ich Dich zum ersten Mal geschaut, warst du einem Engel gleich
Und schöner noch als tausend Blütenblätter.
Einen Turm aus feinstem Blütenstaub, den will ich türmen
Und auch tausend Stürme sollen Ihn nicht rauben.
Nur die feinsten Gaben will ich für dich klauben
Und selbst wenn dann alles rund um uns in Staub und Lärm vergeht,
Verlier ich niemals unseren Glauben.
Auch wenn die große Illusion der Wind verweht.

© Steven Auth, 09.05.2015, 11:12, Berlin

Nachtdenken

Foto Brücke

Ich liege in meinem Apartment und starre an die Decke. Mein Apartment befindet sich im 523ten Stock in einer der Wohneinheiten im Distrikt 412 der Stadt. Eigentlich könnte ich mich ziemlich glücklich schätzen. Es ist ein Luxusapartment und verfügt damit sogar über einen eigenen Körperwaschautomaten und eine Fäkalienumwandlungseinrichtung, die ich mir mit niemandem teilen muss, so wie die armen Schweine ab dem 400ten. An die unteren 200 Stockwerke nahe der Oberfläche wage ich gar nicht erst zu denken.

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Sweet Dezember

Es wintert.
Schnee fällt und es ist kalt.
Der Winter ist da.
Menschen in warmen Mänteln mit Schals und Mützen
mühen sich ab durch die kalte Jahreszeit.

Es riecht nach Glühwein und Zimt.
Die Obdachlosen trinken heißen Kaffee.

Die Tage dauern kurz und Nächte werden von Frost beherrscht.
Zuhause in der Wärme ist es kuschelig und gemütlich.

Man schläft tiefer.

Ich muss an Weihnachten denken.
Das Fest der Liebe und Familie.

Das ist die kalte Jahreszeit.
Wintersonne bringt gute Laune und Wärme.
Fallender Schnee ist romantisch und die Kinder freuen sich.
Die Weihnachtslichter leuchten nachts fröhlich und feierlich.
Bald ist Sylvester und ein neues Jahr wird beginnen.

Es herrscht Dezember.

rosenwasser

Foto: ©lichtbildermacher

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