Single ist in Deutschland die Hälfte der Bevölkerung. Alleine leben, ohne Partner ist eine Zivilisationserscheinung geworden. Leben ohne Verpflichtungen dem Anderem gegenüber ist modern geworden.
Wie sieht der Alltag von Singles aus? Den Alltag von morgens bis abends selbst gestalten ist für Singles kennzeichnend. Niemand sagt Dir morgens »Guten Tag«. und abends fragt keiner »Wie war dein Tag?«. Singles sind allein für sich verantwortlich und sollten gut organisiert sein, damit der Alltag reibungslos klappt.
Vor fünf Jahren, als er bei den VIA Perspektiven anfing, war es Herr Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt und er begann, aus den Materialien Holz, Styropor, Seidenpapier, Abtönfarben und Stoff ein Schiff herzustellen.
Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.
Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen. Warum baust du dieses Schiff?
In der Schönhauser Allee existierte eine »Fischwerkstatt«, die große Projekte machte. Da kam ich auf die Idee auch ein großes Projekt zu starten. So kamen die Projekte wie der Weihnachtsmannschlitten, ein Papagei, ein Hai und ein Delfin zustande. Schon seit Langem hatte ich dann den Wunsch, auch ein großes Segelschiff zu bauen.
Kann das Schiff schwimmen?
Nein! Es ist gar nicht dafür gedacht, denn es ist »nur« ein Dekorationsstück.
Wer hat nun im Endeffekt an dem Schiff mitgewirkt?
Die Mitarbeiter der »Fischwerkstatt«, ich und Frau Löffler, die Kunstabteilung, vertreten durch Frau Niestroy mit Recherche, Zeichnungen und Beratung und der Entwicklung von Ideen. Beteiligt waren auch Mitarbeiter aus der Holzwerkstatt. Sie übernahmen den Zuschnitt der Styroporplatten. Dabei haben mitgewirkt: der Klient Herr Schmitt und einige Laserarbeiten von Herrn Sternbeck. Außerdem werden in der Nähwerkstatt die Segel und die Takelage genäht, und natürlich die Fotowerkstatt für die Dokumentation.
Wie groß wird das Schiff eigentlich nun?
Etwa 2,40m. Es wird ein historisches Kriegsschiff, mit einer Breite von 70cm.
Gab es bisher Schwierigkeiten beim Bau des Schiffes?
Ja. Aufgrund der Größe war es schwer, gleichmäßig zu raspeln. Es gab zudem öfter Schwierigkeiten beim Zusammensetzen von Holz und Styropor , weil das Holz schwerer ist. Um Halt zu bekommen, muss man es mit Holzstiften verankern.
Vielen Dank für das Interview!
Artikel und Interview von Patrick Jänke Fotos: Th. Blöck
Wie fühlt sich die Angst an…? Also bei mir (ich kann nur von meiner Erfahrung schreiben) ist es so: es fühlt sich echt kacke an. Meine Gedanken und meine Gefühle spielen verrückt, bin wie von Sinnen, spüre, dass ich gerade die Kontrolle verliere und mich gar nicht mehr zusammen reißen kann. Denke und glaube: ich werde hier gleich sterben. Bin überzeugt davon, dass ich hier gleich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekomme. Mein Herz schlägt dann so schnell, dass ich glaube, ich kann nicht mehr so schnell atmen wie es schlägt. Meine Gedanken machen mich immer irrer und so dreht sich der Kreis immer schneller und dadurch wird die Angst auch immer heftiger, dass jede Hilfe zu spät ist. Keiner nimmt mich ernst, keiner glaubt mir, dass ich gerade am Sterben bin. Und nach jedem Anfall muss ich mir eingestehen; ok bin ja doch nicht gestorben. Diese Erkenntnis haut dann nochmal so richtig aufs Gemüt, jedes Mal. Wem vertrauen? Mir? Nein! Den Anderen? Nein! Man kann in der Angelegenheit keinem vertrauen. Man ist damit soo allein. Die Angst ist mal sehr doll aber auch ruhiger, was aber nicht heißt, dass ich sie nicht merke. Sie ist immer da, ständig und andauernd.
Edward Munch: Der Schrei, Federzeichnung, Kunstmuseum Bergen
Angst ist ein Urinstinkt der in uns steckt. Angst sagt uns oder lässt uns erkennen ob Gefahr droht. Sie macht uns aufmerksam und achtsam…sollen wir die Flucht ergreifen oder sollen wir es wagen zu kämpfen. Die Angst stellt uns für die Situation Energie bereit. Angst gibt es in verschiedenen Formen. Angst vor Veränderung, Angst vor der Endgültigkeit, Angst vor Nähe. Gesunde Angst und die krankhafte Angst. Gesunde Angst ist z.B. Angst vorm Zahnarzt, man hat Bammel davor aber man geht trotzdem hin. Kranke Angst ist z.B. Angst vor dem Duschen, man hat es 1000 mal gemacht und nie ist was passiert und auf einmal kann man es nicht mehr, man hat Angst…Angst das was passieren könnte. Man kann gar nicht so richtig erklären was denn da passieren sollte. Es ist ein Gefühl von Vorahnung und totaler Verunsicherung.
Am ersten Freitag im März war die Redaktion eingeladen, den neuen VIA Blog in der Wohngemeinschaft am Britzer Damm vorzustellen. Es ging darum, sich persönlich kennenzulernen und Möglichkeiten aufzuzeigen, in Zusammenarbeit die individuellen Beiträge an die Redaktion weiterzugeben und auf dem Internetblog zu präsentieren.
Was wäre unser Leben ohne Freunde? Trist! Wer kennt uns so gut wie unsere Freunde? Freunde sind die selbst erwählte Familie. Auf sie ist Verlass und wir können immer auf sie zählen. Manche Freundschaften sind von langer Dauer, manche von kurzer. Freundschaften müssen auch gepflegt werden damit sie lange halten können. Aber wo findet man Freunde? Zum Beispiel im Verein oder auf der Arbeit kann eine Freundschaft entstehen. Sogar zufällige Bekanntschaften von der Straße, könnten zu Freundschaften werden. Durch Freundes-Freunde kann man auch seinen Freundeskreis erweitern. Lassen sie es nicht zu, dass sie ohne Freunde durch das Leben gehen. Jeder von uns ist es wert, Freunde zu haben. Wir selbst können uns gute Freunde sein. In diesem Sinne auf eine gute Freundschaft!
Wie schon im Dezember im Blog vorgestellt, hat die Künstlerin Gwendrix, bürgerlicher Name Gwendolyn Schäk, ihre neueste Ausstellung mit einer Vernissage am 09. Dezember 2017 im Plattenladen »Dodo Beach« in Schöneberg eröffnet. Die Ausstellung läuft nun immer noch und man kann ihre Bilder Montag bis Samstag von 11.00 bis 19.00 Uhr besichtigen und auch käuflich erwerben und vielleicht dazu auch noch eine Platte kaufen.
Zur Eröffnungsfeier erschienen Familie, Freunde und Bekannte. Bei belegten Brötchen und diversen Getränken war die Stimmung gut und der Abend verlief zu Gwendrixs vollster Zufriedenheit. Die Arbeit und Mühe, die investiert wurden, haben sich ausgezahlt.
Die Künstlerin interessiert sich bereits seit ihrer Jugend für Kunst und hat schon früh angefangen zu malen und zu zeichnen. Nun zeigt sie Musikerportraits (Acryl auf Leinwand) in der neuesten Ausstellung. Die gezeigten Musiker*innen sind größtenteils auch ihre Idole. Ihr Freund, Mario Weber hat zu den Vorbereitungen einen großen Beitrag geleistet und unterstützt sie in vielerlei Hinsicht in ihrer Kunst.
Seit 2015 arbeitet Gwendrix im Kunstatelier der VIA Perspektiven. Durch die professionelle und Unterstützung von Herrn Schwarzenberger entwickeln sich ihre Bilder stets weiter. Neue Techniken und Möglichkeiten werden gelernt.
Hallo Gwendrix! Ich würde dich gerne über deine Ausstellung »Stars in a Row« interviewen. Wie bist du darauf gekommen die Ausstellung zu machen und deine wievielte Ausstellung ist das?
Es ist mir wichtig, meine Bilder zu zeigen, um Reaktionen zu bekommen. Außerdem waren die Vorbereitungen wichtig als Übung für weitere Ausstellungen. Auf den Laden bin ich durch einen Bekannten gekommen, der dort arbeitet und selber Künstler ist. Das ist meine fünfte Ausstellung. Die Bedingung für Dodo Beach war, dass die Bilder Portraits von Musikern zeigen.
Mit den ersten Frühlingsstrahlen hat man Lust im Leben noch was zu erleben. Dazu müssen wir vorbereitet sein. Die graue Winterzeit geht langsam vorbei und wir haben Bock auf Neues. Das ist gut so! Irgendwann im März können wir Frühjahrsputz und eine Inventur unseres Habens machen. Was können wir loswerden und was nicht? Wir können gucken, ob wir während des Winters nicht zugenommen haben um mit einer schnellen, wirksamen Diät anzufangen. Sind unsere Gelenke durch den Winter verschleißt, sollten wir wieder Gymnastik machen. Haben wir Lust auf mehr Bewegung an der frischen Luft, erledigt sich dadurch Gewichtsabnahme und mehr Aktivität von selbst.
Tiershootings sind ja so ziemlich das Anspruchsvollste in der Fotografie. Das liegt daran, dass Tiere in der Regel keine Regieanweisungen ausführen. Wir haben es trotzdem gewagt und unsere ersten Erfahrungen gemacht. Ziel war es, in kürzester Zeit ein paar brauchbare Fotos zu erhalten. Also musste alles gut durchdacht und vorbereitet werden. Der Plan sah vor, das Equipment aufzubauen und eine Szenerie zu entwickeln, vor dem das Tier, das in diesem Fall ein Hund war aufzunehmen.