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Gedankenkreise

Die Gedanken rasen durch meinen Kopf
Gefühle gehen durcheinander
Erschöpfung durch Wechsel aus Angst und Trauer
Verwirrung
Es ist nicht richtig, fühlt sich falsch an
Schäme mich, aber kann auch nicht alleine sein
Die Wege sind schwer, der Bus voll
Versuche mich zu konzentrieren, verstehe es aber trotzdem nicht
Bin müde, kann aber nicht schlafen
Alles ist neu und doch so gewohnt
Wünsche mir Frieden und Gelassenheit

Gwendrix

Anagramm der Ahnungslosigkeit

Zu sehen ist ein Bild, welches mi ´t Adobe Photoshop erstellt wurde. Auf schwarzem Hintergrund wirbeln sich rote und weiße Linien. Es sieht aus wie Gekritzelt, ein Chaos aus diesen drei Farben, schwarz, weiß, rot.

Auf der Zinne stehe ich und frage mich:
Warum nur ich?
Warum es alles mir passiert, warum es alles hier passiert.
Mich friert es schon bei dem Gedanken
An die imaginären Schranken
Unserer aller Wahrnehmung
Und ebendrum sitz ich nun hier
Und ritze, kritzle aufs Papier.
Freue mich des Lebens Wendung
Mein Bewusstsein voll auf Sendung,
eine Endung seh ich nicht.
Gen End des Tunnels noch kein Licht
Und denke deshalb umso mehr,
wenn’s Leben doch nur einfach wär,
so würd ich meine Chance erkennen;
den einzgen Weg könnt ich benennen
und laufen immer gradeaus
ganz grade aus der Qual hinaus,
hinaus, hinaus ins Unbekannte
unterwegs in neue Lande
Auf der Suche nach dem Pfad,
fernab vom ewig drehenden Rad
und Rat, der Gute, wär doch teuer
wie so manches alt’s Gemäuer
ungeheuer lang nun schon,
warte ich und voller Hohn
lacht mir mein Schicksal ins Gesicht
zerbricht die liebgewonnene Pflicht,
erlischt mein letzter Funke Glaube
und mein Körper liegt im Staube
Doch ich glaube, hoffe weiter
Kletter auf der Lebensleiter
Ohn zu fragen einfach sehend
Einen neuen Tag erflehend,
der mir vielleicht die Lösung bringt,
an dem die Welt neu für mich singt,
an dem die Liebe mir neu lacht,
Tag für Tag
Und
Nacht für Nacht.

Digitale Kunst

Kunst, die am Computer erarbeitet wird, gibt es in allen Bereichen. Sei es Musik oder Bildkunst wie Druck, Malerei, Fotografie. Die künstlerischen Möglichkeiten nehmen zu, analoge und digitale Kunst beleben und bereichern einander. Hier sind einige Bildbeispiele computergenerierter Kunst eines Künstlers, der im Bereich digitales Design & Fotografie aktiv ist.

Der Sommer

Es ist soweit!
Wir haben wieder Sommer.
Die Sonne steht hoch am Himmel
und erfreut Klein und Groß mit ihren lieblichen Strahlen.
Es gibt überall eine Fülle an Erdbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Pfirsichen, Melonen und anderem.

Die Leute auf den Straßen zeigen mehr Körper
und die Eisdielen sind übervoll.
Am Abend treffen sich Freunde in Biergärten oder Kneipen.
Überall fröhliche Menschen, die Coca Cola trinken.

In den Parks liegen viele Sonnenanbeter und nutzen die kostenlosen Sonnenstrahlen.
Man sieht auch viele junge Mütter mit ihren Kinderwägen.
Die Natur grünt und die Bäume geben Schatten.
Es gibt jetzt nichts Schöneres als ein Picknick am See.

Die Berliner Gewässer sind ja bekannterweise sauber.
Das Wochenende kann zum 2,5 Tage Urlaub werden.
Wozu in die Ferne driften, wenn das Schöne vor der Tür steht.
Unsere Küche wird von Obst und Gemüse beherrscht und wir essen lieber leichte Gerichte.

Abends sieht man auf den Balkonen Leute, die was trinken, rauchen und anregende Gespräche führen.
Sommerzeit ist auch Partyzeit für Jung und Alt.
Der Sommer ist kurz und jeder will die 3 Monate voll genießen.
Eine schöne, fröhliche Sommerzeit wünscht Euch

Eure rosenwasser

Ausflug zu zwei Ausstellungen

Schwarzweißfoto Männer mit einer Wachswalze zu Tonaufnahme
Bildquelle: Humboldt Forum Berlin

Gestern, Mittwoch den 02.05.2018, war ein toller Tag! Weil im Fotoatelier gebaut wurde und deshalb dort nicht gearbeitet werden konnte, wurde für alle ein Ausflug zu zwei Ausstellungen angeboten. Wie seltsamerweise so oft, waren wir letztendlich nur ein kleiner Kreis von 5 Personen, der sich mit Herrn Schwarzenberger und einer Praktikantin auf den Weg gemacht hat.

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Exkursion zum Roten Rathaus

Im Roten Rathaus wurde, im Rahmen des Kulturlotsenprogramms von VIA, eine Führung durch seine Räumlichkeiten angeboten. Es sind u.a. Gipsbüsten von berühmten Persönlichkeiten ausgestellt, welche für die Stadt Berlin von größerer Bedeutung sind, z. B. Alexander von Humboldt und die Gebrüder Grimm. Andere Persönlichkeiten, welche mit der Stadtgeschichte verbunden sind, kann man ebenfalls bewundern.

Zudem kann man derzeit im Roten Rathaus Geschenke von Staats- und Würdenträgern bewundern, welche – der jeweils zu der Zeit regierende Bürgermeister – in Empfang genommen hat. Das Teuerste unter ihnen ist eine Uhr von Wladimir Putin. Ihr Wert liegt bei 12000 Euro. Als besonderes Highlight für die Fußballbegeisterten ist dort zurzeit der DFB-Pokal ausgestellt. Diesen kann man leider nur noch bis Samstag, den 19.05.18 bestaunen.

Mit dabei waren verschiedene Leute aus unterschiedlichen VIA Projekten. Zwei unserer Leute waren für die Fotografie zuständig, ich für den Bericht. Ich empfand die Architektur des Gebäudes als sehr prunkvoll aber nicht protzig. Im Foyer war der Boden mit rotem und schwarzem Marmor ausgestattet, ein roter Teppich säumte die Treppe und kunstvoll bearbeitetes Glas schmückte die Fenster. Als wir im Wappenraum waren, konnte man jedes Wappen, jeden Bezirks von Berlin in den Fenstern bestaunen. Im Wappensaal tagt u.a. der Stadtrat. Danach ging es in den Festsaal, das größte Zimmer im gesamten Gebäude. Hier fiel einem sofort das Bild vom Berliner Kongress 1878 ins Auge. Ein Stück Zeitgeschichte.

Leider kann ich zur Aktivität der restlichen Gruppe nichts sagen, entgegen meines Auftrags, da das Das Rote Rathaus so beeindruckend war, dass es meine ganze Aufmerksamkeit forderte und auch bekommen hat. Ich denke, jeder der es einmal von innen bewundern durfte, würde mir das Nachsehen.

Der nächste Ausflug der VIA Kulturlotsen findet am Mittwoch, 20.06.2018 statt. Es geht in das Museum in der Kulturbrauerei. Dort erhalten wir um 11.00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung »Alltag in der DDR«.

Fotos: Th. Blöck

Niveauvolle, leichte Unterhaltung – Eine Buchrezension

Foto vom Buchcover "Henny Walden" rowohlt Verlag

»Henny Walden Memoiren einer vergessenen Soubrette«
von Silke Schütze erschienen im Rowohlt Verlag

Die Handlung des Buches spielt im Berlin der 30er Jahre. Die Autorin hat die Briefe und Tagebucheintragungen von Henny Walden aus der Provinz sehr gelungen zusammengestellt und zu einem lesenswerten Buch verarbeitet.
Die Atmosphäre von Berlin in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg und dem Künstlerleben in der lebendigen Stadt, wird sehr gut wiedergegeben. Es ist ein sehr wahrhaftiges Dokument über die damalige Zeit, das zu einem gelungenen Buch ausgearbeitet wurde.

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Ein Konzert am Freitag, den 13.

»Behind the Curtains« – Hinter den Vorhängen

Es ist Freitag der 13. April. Es ist ein lauer Frühlingsnachmittag, für Abend sind Gewitter angesagt. Als ich in der Alten Feuerwache in der Marchlewskistraße ankomme, sind noch gut 45 Minuten bis zum Konzertbeginn. Auf der Bühne läuft der Soundcheck, und der scheint nicht gut zu laufen. Lautes Rauschen und Quietschen, dass ich versucht bin, mir die Ohren zuzuhalten. Die Stimmung der Musiker*innen scheint ebenso nicht die beste zu sein. Ein Start mit technischen Handicaps? Liegt das vielleicht am Freitag den 13.?

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