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Der Sommer

Es ist soweit!
Wir haben wieder Sommer.
Die Sonne steht hoch am Himmel
und erfreut Klein und Groß mit ihren lieblichen Strahlen.
Es gibt überall eine Fülle an Erdbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Pfirsichen, Melonen und anderem.

Die Leute auf den Straßen zeigen mehr Körper
und die Eisdielen sind übervoll.
Am Abend treffen sich Freunde in Biergärten oder Kneipen.
Überall fröhliche Menschen, die Coca Cola trinken.

In den Parks liegen viele Sonnenanbeter und nutzen die kostenlosen Sonnenstrahlen.
Man sieht auch viele junge Mütter mit ihren Kinderwägen.
Die Natur grünt und die Bäume geben Schatten.
Es gibt jetzt nichts Schöneres als ein Picknick am See.

Die Berliner Gewässer sind ja bekannterweise sauber.
Das Wochenende kann zum 2,5 Tage Urlaub werden.
Wozu in die Ferne driften, wenn das Schöne vor der Tür steht.
Unsere Küche wird von Obst und Gemüse beherrscht und wir essen lieber leichte Gerichte.

Abends sieht man auf den Balkonen Leute, die was trinken, rauchen und anregende Gespräche führen.
Sommerzeit ist auch Partyzeit für Jung und Alt.
Der Sommer ist kurz und jeder will die 3 Monate voll genießen.
Eine schöne, fröhliche Sommerzeit wünscht Euch

Eure rosenwasser

Ausflug zu zwei Ausstellungen

Schwarzweißfoto Männer mit einer Wachswalze zu Tonaufnahme
Bildquelle: Humboldt Forum Berlin

Gestern, Mittwoch den 02.05.2018, war ein toller Tag! Weil im Fotoatelier gebaut wurde und deshalb dort nicht gearbeitet werden konnte, wurde für alle ein Ausflug zu zwei Ausstellungen angeboten. Wie seltsamerweise so oft, waren wir letztendlich nur ein kleiner Kreis von 5 Personen, der sich mit Herrn Schwarzenberger und einer Praktikantin auf den Weg gemacht hat.

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Exkursion zum Roten Rathaus

Im Roten Rathaus wurde, im Rahmen des Kulturlotsenprogramms von VIA, eine Führung durch seine Räumlichkeiten angeboten. Es sind u.a. Gipsbüsten von berühmten Persönlichkeiten ausgestellt, welche für die Stadt Berlin von größerer Bedeutung sind, z. B. Alexander von Humboldt und die Gebrüder Grimm. Andere Persönlichkeiten, welche mit der Stadtgeschichte verbunden sind, kann man ebenfalls bewundern.

Zudem kann man derzeit im Roten Rathaus Geschenke von Staats- und Würdenträgern bewundern, welche – der jeweils zu der Zeit regierende Bürgermeister – in Empfang genommen hat. Das Teuerste unter ihnen ist eine Uhr von Wladimir Putin. Ihr Wert liegt bei 12000 Euro. Als besonderes Highlight für die Fußballbegeisterten ist dort zurzeit der DFB-Pokal ausgestellt. Diesen kann man leider nur noch bis Samstag, den 19.05.18 bestaunen.

Mit dabei waren verschiedene Leute aus unterschiedlichen VIA Projekten. Zwei unserer Leute waren für die Fotografie zuständig, ich für den Bericht. Ich empfand die Architektur des Gebäudes als sehr prunkvoll aber nicht protzig. Im Foyer war der Boden mit rotem und schwarzem Marmor ausgestattet, ein roter Teppich säumte die Treppe und kunstvoll bearbeitetes Glas schmückte die Fenster. Als wir im Wappenraum waren, konnte man jedes Wappen, jeden Bezirks von Berlin in den Fenstern bestaunen. Im Wappensaal tagt u.a. der Stadtrat. Danach ging es in den Festsaal, das größte Zimmer im gesamten Gebäude. Hier fiel einem sofort das Bild vom Berliner Kongress 1878 ins Auge. Ein Stück Zeitgeschichte.

Leider kann ich zur Aktivität der restlichen Gruppe nichts sagen, entgegen meines Auftrags, da das Das Rote Rathaus so beeindruckend war, dass es meine ganze Aufmerksamkeit forderte und auch bekommen hat. Ich denke, jeder der es einmal von innen bewundern durfte, würde mir das Nachsehen.

Der nächste Ausflug der VIA Kulturlotsen findet am Mittwoch, 20.06.2018 statt. Es geht in das Museum in der Kulturbrauerei. Dort erhalten wir um 11.00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung »Alltag in der DDR«.

Fotos: Th. Blöck

Niveauvolle, leichte Unterhaltung – Eine Buchrezension

Foto vom Buchcover "Henny Walden" rowohlt Verlag

»Henny Walden Memoiren einer vergessenen Soubrette«
von Silke Schütze erschienen im Rowohlt Verlag

Die Handlung des Buches spielt im Berlin der 30er Jahre. Die Autorin hat die Briefe und Tagebucheintragungen von Henny Walden aus der Provinz sehr gelungen zusammengestellt und zu einem lesenswerten Buch verarbeitet.
Die Atmosphäre von Berlin in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg und dem Künstlerleben in der lebendigen Stadt, wird sehr gut wiedergegeben. Es ist ein sehr wahrhaftiges Dokument über die damalige Zeit, das zu einem gelungenen Buch ausgearbeitet wurde.

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Ein Konzert am Freitag, den 13.

»Behind the Curtains« – Hinter den Vorhängen

Es ist Freitag der 13. April. Es ist ein lauer Frühlingsnachmittag, für Abend sind Gewitter angesagt. Als ich in der Alten Feuerwache in der Marchlewskistraße ankomme, sind noch gut 45 Minuten bis zum Konzertbeginn. Auf der Bühne läuft der Soundcheck, und der scheint nicht gut zu laufen. Lautes Rauschen und Quietschen, dass ich versucht bin, mir die Ohren zuzuhalten. Die Stimmung der Musiker*innen scheint ebenso nicht die beste zu sein. Ein Start mit technischen Handicaps? Liegt das vielleicht am Freitag den 13.?

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Single – die moderne Lebensform

Foto: Ein Ruderboot am Steeg mit Blick über den See

Single ist in Deutschland die Hälfte der Bevölkerung. Alleine leben, ohne Partner ist eine Zivilisationserscheinung geworden. Leben ohne Verpflichtungen dem Anderem gegenüber ist modern geworden.

Wie sieht der Alltag von Singles aus? Den Alltag von morgens bis abends selbst gestalten ist für Singles kennzeichnend. Niemand sagt Dir morgens »Guten Tag«. und abends fragt keiner »Wie war dein Tag?«. Singles sind allein für sich verantwortlich und sollten gut organisiert sein, damit der Alltag reibungslos klappt.

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Schiffbau

Herr Schroeder hält den Heck des Schiffes

Vor fünf Jahren, als er bei den VIA Perspektiven anfing, war es Herr Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt und er begann, aus den Materialien Holz, Styropor, Seidenpapier, Abtönfarben und Stoff ein Schiff herzustellen.

Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.

Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen. Warum baust du dieses Schiff?

In der Schönhauser Allee existierte eine »Fischwerkstatt«, die große Projekte machte. Da kam ich auf die Idee auch ein großes Projekt zu starten. So kamen die Projekte wie der Weihnachtsmannschlitten, ein Papagei, ein Hai und ein Delfin zustande. Schon seit Langem hatte ich dann den Wunsch, auch ein großes Segelschiff zu bauen.

Kann das Schiff schwimmen?

Nein! Es ist gar nicht dafür gedacht, denn es ist »nur« ein Dekorationsstück.

Wer hat nun im Endeffekt an dem Schiff mitgewirkt?

Die Mitarbeiter der »Fischwerkstatt«, ich und Frau Löffler, die Kunstabteilung, vertreten durch Frau Niestroy mit Recherche, Zeichnungen und Beratung und der Entwicklung von Ideen. Beteiligt waren auch Mitarbeiter aus der Holzwerkstatt. Sie übernahmen den Zuschnitt der Styroporplatten. Dabei haben mitgewirkt: der Klient Herr Schmitt und einige Laserarbeiten von Herrn Sternbeck. Außerdem werden in der Nähwerkstatt die Segel und die Takelage genäht, und natürlich die Fotowerkstatt für die Dokumentation.

Wie groß wird das Schiff eigentlich nun?

Etwa 2,40m. Es wird ein historisches Kriegsschiff, mit einer Breite von 70cm.

Gab es bisher Schwierigkeiten beim Bau des Schiffes?

Ja. Aufgrund der Größe war es schwer, gleichmäßig zu raspeln. Es gab zudem öfter Schwierigkeiten beim Zusammensetzen von Holz und Styropor , weil das Holz schwerer ist. Um Halt zu bekommen, muss man es mit Holzstiften verankern.

Vielen Dank für das Interview!

Artikel und Interview von Patrick Jänke
Fotos: Th. Blöck

Wie fühlt sich Angst an …?

Foto: Min An von Pexels

Wie fühlt sich die Angst an…?
Also bei mir (ich kann nur von meiner Erfahrung schreiben) ist es so:
es fühlt sich echt kacke an.
Meine Gedanken und meine Gefühle spielen verrückt, bin wie von Sinnen,
spüre, dass ich gerade die Kontrolle verliere und mich gar nicht mehr zusammen
reißen kann.
Denke und glaube:
 ich werde hier gleich sterben.
Bin überzeugt davon, dass ich hier gleich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall
bekomme.
Mein Herz schlägt dann so schnell, dass ich glaube, ich kann nicht mehr so schnell
atmen wie es schlägt.
Meine Gedanken machen mich immer irrer und so dreht sich der Kreis immer
schneller und dadurch wird die Angst auch immer heftiger,
dass jede Hilfe zu spät ist.
Keiner nimmt mich ernst, keiner glaubt mir, dass ich gerade am Sterben bin.
Und nach jedem Anfall muss ich mir eingestehen; ok bin ja doch nicht gestorben.
Diese Erkenntnis haut dann nochmal so richtig aufs Gemüt, jedes Mal.
Wem vertrauen? Mir? Nein! Den Anderen? Nein!
Man kann in der Angelegenheit keinem vertrauen.
Man ist damit soo allein.
Die Angst ist mal sehr doll aber auch ruhiger, was aber nicht heißt, dass ich sie
nicht merke.
Sie ist immer da, ständig und andauernd.

Meine kranke Angst

©szilverling

Was ist Angst…?

Edward Munch: Der Schrei, Federzeichnung, Kunstmuseum Bergen

Angst ist ein Urinstinkt der in uns steckt.
Angst sagt uns oder lässt uns erkennen ob Gefahr droht.
Sie macht uns aufmerksam und achtsam…sollen wir die Flucht ergreifen oder
sollen wir es wagen zu kämpfen.
Die Angst stellt uns für die Situation Energie bereit.
Angst gibt es in verschiedenen Formen.
Angst vor Veränderung, Angst vor der Endgültigkeit, Angst vor Nähe.
Gesunde Angst und die krankhafte Angst.
Gesunde Angst ist z.B. Angst vorm Zahnarzt, man hat Bammel davor
aber man geht trotzdem hin.
Kranke Angst ist z.B. Angst vor dem Duschen, man hat es 1000 mal gemacht und
nie ist was passiert und auf einmal kann man es nicht mehr, man hat Angst…Angst
das was passieren könnte. Man kann gar nicht so richtig erklären was denn da
passieren sollte.
Es ist ein Gefühl von Vorahnung und totaler Verunsicherung.

© szilverling

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