Schlagwort: Leben (Seite 3 von 4)

Anagramm der Ahnungslosigkeit

Zu sehen ist ein Bild, welches mi ´t Adobe Photoshop erstellt wurde. Auf schwarzem Hintergrund wirbeln sich rote und weiße Linien. Es sieht aus wie Gekritzelt, ein Chaos aus diesen drei Farben, schwarz, weiß, rot.

Auf der Zinne stehe ich und frage mich:
Warum nur ich?
Warum es alles mir passiert, warum es alles hier passiert.
Mich friert es schon bei dem Gedanken
An die imaginären Schranken
Unserer aller Wahrnehmung
Und ebendrum sitz ich nun hier
Und ritze, kritzle aufs Papier.
Freue mich des Lebens Wendung
Mein Bewusstsein voll auf Sendung,
eine Endung seh ich nicht.
Gen End des Tunnels noch kein Licht
Und denke deshalb umso mehr,
wenn’s Leben doch nur einfach wär,
so würd ich meine Chance erkennen;
den einzgen Weg könnt ich benennen
und laufen immer gradeaus
ganz grade aus der Qual hinaus,
hinaus, hinaus ins Unbekannte
unterwegs in neue Lande
Auf der Suche nach dem Pfad,
fernab vom ewig drehenden Rad
und Rat, der Gute, wär doch teuer
wie so manches alt’s Gemäuer
ungeheuer lang nun schon,
warte ich und voller Hohn
lacht mir mein Schicksal ins Gesicht
zerbricht die liebgewonnene Pflicht,
erlischt mein letzter Funke Glaube
und mein Körper liegt im Staube
Doch ich glaube, hoffe weiter
Kletter auf der Lebensleiter
Ohn zu fragen einfach sehend
Einen neuen Tag erflehend,
der mir vielleicht die Lösung bringt,
an dem die Welt neu für mich singt,
an dem die Liebe mir neu lacht,
Tag für Tag
Und
Nacht für Nacht.

Single – die moderne Lebensform

Foto: Ein Ruderboot am Steeg mit Blick über den See

Single ist in Deutschland die Hälfte der Bevölkerung. Alleine leben, ohne Partner ist eine Zivilisationserscheinung geworden. Leben ohne Verpflichtungen dem Anderem gegenüber ist modern geworden.

Wie sieht der Alltag von Singles aus? Den Alltag von morgens bis abends selbst gestalten ist für Singles kennzeichnend. Niemand sagt Dir morgens »Guten Tag«. und abends fragt keiner »Wie war dein Tag?«. Singles sind allein für sich verantwortlich und sollten gut organisiert sein, damit der Alltag reibungslos klappt.

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Wie fühlt sich Angst an …?

Foto: Min An von Pexels

Wie fühlt sich die Angst an…?
Also bei mir (ich kann nur von meiner Erfahrung schreiben) ist es so:
es fühlt sich echt kacke an.
Meine Gedanken und meine Gefühle spielen verrückt, bin wie von Sinnen,
spüre, dass ich gerade die Kontrolle verliere und mich gar nicht mehr zusammen
reißen kann.
Denke und glaube:
 ich werde hier gleich sterben.
Bin überzeugt davon, dass ich hier gleich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall
bekomme.
Mein Herz schlägt dann so schnell, dass ich glaube, ich kann nicht mehr so schnell
atmen wie es schlägt.
Meine Gedanken machen mich immer irrer und so dreht sich der Kreis immer
schneller und dadurch wird die Angst auch immer heftiger,
dass jede Hilfe zu spät ist.
Keiner nimmt mich ernst, keiner glaubt mir, dass ich gerade am Sterben bin.
Und nach jedem Anfall muss ich mir eingestehen; ok bin ja doch nicht gestorben.
Diese Erkenntnis haut dann nochmal so richtig aufs Gemüt, jedes Mal.
Wem vertrauen? Mir? Nein! Den Anderen? Nein!
Man kann in der Angelegenheit keinem vertrauen.
Man ist damit soo allein.
Die Angst ist mal sehr doll aber auch ruhiger, was aber nicht heißt, dass ich sie
nicht merke.
Sie ist immer da, ständig und andauernd.

Meine kranke Angst

©szilverling

Was ist Angst…?

Edward Munch: Der Schrei, Federzeichnung, Kunstmuseum Bergen

Angst ist ein Urinstinkt der in uns steckt.
Angst sagt uns oder lässt uns erkennen ob Gefahr droht.
Sie macht uns aufmerksam und achtsam…sollen wir die Flucht ergreifen oder
sollen wir es wagen zu kämpfen.
Die Angst stellt uns für die Situation Energie bereit.
Angst gibt es in verschiedenen Formen.
Angst vor Veränderung, Angst vor der Endgültigkeit, Angst vor Nähe.
Gesunde Angst und die krankhafte Angst.
Gesunde Angst ist z.B. Angst vorm Zahnarzt, man hat Bammel davor
aber man geht trotzdem hin.
Kranke Angst ist z.B. Angst vor dem Duschen, man hat es 1000 mal gemacht und
nie ist was passiert und auf einmal kann man es nicht mehr, man hat Angst…Angst
das was passieren könnte. Man kann gar nicht so richtig erklären was denn da
passieren sollte.
Es ist ein Gefühl von Vorahnung und totaler Verunsicherung.

© szilverling

Freunde gewinnen

Was wäre unser Leben ohne Freunde? Trist!
Wer kennt uns so gut wie unsere Freunde?
Freunde sind die selbst erwählte Familie.
Auf sie ist Verlass und wir können immer auf sie zählen.
Manche Freundschaften sind von langer Dauer, manche von kurzer.
Freundschaften müssen auch gepflegt werden damit sie lange halten können.
Aber wo findet man Freunde?
Zum Beispiel im Verein oder auf der Arbeit kann eine Freundschaft entstehen. Sogar zufällige Bekanntschaften von der Straße, könnten zu Freundschaften werden.
Durch Freundes-Freunde kann man auch seinen Freundeskreis erweitern.
Lassen sie es nicht zu, dass sie ohne Freunde durch das Leben gehen.
Jeder von uns ist es wert, Freunde zu haben.
Wir selbst können uns gute Freunde sein.
In diesem Sinne auf eine gute Freundschaft!

Eure Rosenwasser

Frühlingsgefühle positiv nutzen

Mit den ersten Frühlingsstrahlen hat man Lust im Leben noch was zu erleben. Dazu müssen wir vorbereitet sein.
Die graue Winterzeit geht langsam vorbei und wir haben Bock auf Neues. Das ist gut so!
Irgendwann im März können wir Frühjahrsputz und eine Inventur unseres Habens machen. Was können wir loswerden und was nicht?
Wir können gucken, ob wir während des Winters nicht zugenommen haben um mit einer schnellen, wirksamen Diät anzufangen.
Sind unsere Gelenke durch den Winter verschleißt, sollten wir wieder Gymnastik machen.
Haben wir Lust auf mehr Bewegung an der frischen Luft, erledigt sich dadurch Gewichtsabnahme und mehr Aktivität von selbst.

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Zeit richtig planen

Unsere Zeit ist unser Kapital, deshalb müssen wir sie richtig planen. Ich mache mir immer jeden Samstagabend Pläne für die Woche. Ich habe einen dicken Terminplaner, wo ich meine Vorhaben notiere. Außer einem Wochenplan ist es mir sehr wichtig, eine Tagesstruktur zu haben. Ich habe meine Rituale entwickelt, die mir helfen ein angenehmes und gutes Leben zu führen.

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Das Leben des Kevin

Foto: Unter der Brücke

Ich wurde im Lazarett in Ueckermünde am 28.Juni 1988 geboren. Nach drei Jahren Leben wurde ich Westdeutscher.

Bis zu meinem 11. Lebensjahr lebte ich dann in einem Haus an der Küste. Danach schieden meine Eltern sich und ich zog zu meinem Vater nach Berlin.

Schon in jungen Jahren begann ich Soldat werden zu wollen, was aber in meinem 13. Lebensjahr durch einen Fahrradunfall unmöglich gemacht wurde.

Ich fuhr Fahrrad auf einem der Berge im Volkspark Friedrichshain, als vor mir ein Abgrund von ca. 1 Meter und 40 Zentimeter Tiefe das Ende der Fahrt bedeutete. Ich fiel diese runter und landete mit meinem Kopf auf Kopfsteinpflaster. Das hatte einen multiplen Schädelbasisbruch, ein schweres Schädelhirntrauma und 3 Wochen künstliches Koma zur Folge. Seitdem bin ich schwerbehindert.

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Reißfaden

Als ich dann aus dem Fenster sehe streift mein Blick flüchtig den Regen, der in wahrhaft kaskadenartigen Sturzbächen den Boden in einen Morast aus Schlamm und Blättern verwandelt, bevor er sich, wie üblich, auf die Aushänge an dem kleinen Kiosk auf der gegenüberliegenden Straßenseite fixiert, die Ich von hier aus zwar als interessantbunten Fleck sehen, aber nicht lesen kann. Es ist mir aber auch ziemlich egal, da ich ohnehin nur eine vorrübergehende Raststätte, eine bequeme Bank in der großen Wartehalle, zu der mein Leben geworden ist, ja, die es irgendwie schon immer war, suche.

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