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(Ein) wenig Wissenswertes über Berlin

Ich habe überlegt, wie ich das nächste Blogthema finde und dachte darüber nach, was ich kenne und worüber ich schreiben könnte. Nach langer Recherche überlegte ich, wo ich eigentlich bin und kam so auf die Idee, überflüssige aber interessante Fakten über unsere Stadt zusammenzutragen. Dabei ist folgender informativer Text für euch zum Nachlesen entstanden.

Der Name Berlin stammt aus der slawischen Sprache. Berlin setzt sich aus dem Wort brl, für Morast oder Sumpf und der für Ortsnamen typischen Endung in zusammen. Berlin heißt also dem Namen nach, der Ort im Sumpf.

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Mein Praktikum

Aus dem Leben gegriffen und über den Alltag berichtet. Was erlebt man während eines Praktikums im Lwerks … cultur, einem Café und Restaurant am Rathaus Neukölln?

Die Öffnungszeiten im Café Lwerk haben sich geändert. Montags fange ich um 10 Uhr an, mein Fahrweg beträgt 45 Minuten und ich muss viel stehen und laufen. Das längere Stehen ist anstrengend. Ich muss das schmutzige Geschirr kurz abspülen und dann in die Spülmaschine tun. Die Haupttätigkeit besteht im Abtrocknen. Es sind sehr viele Gläser, die ich polieren muss. Manchmal muss ich auch etwas aus dem Lager holen oder den Koch unterstützen und ein Rührei zubereiten. Ich durfte auch einmal Keksplätzchen ausstechen. Was auch zu meinen Tätigkeiten gehört, ist das Wäscheaufhängen und die Wäsche zusammenlegen. Um halb eins gibt es ein gutes Mittagessen, meist mit Salat. Zwischendurch sollen wir viel Selters trinken. Manchmal darf man auch einen Cappuccino trinken.

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So kann das Leben sein

Manchmal hat man Glück im Leben
Kann andern Menschen Liebe geben
Schmetterling in meinem Bauch
Doch Schlechtes gibt es manchmal auch

Dann muss man seine Kräfte sammeln
Von Tag zu Tag sich rüberhangeln
Man denkt, es geht niemals mehr weiter
Was ist los? Man war doch heiter

Doch bevor Verzweiflung naht
Wird das Leben wieder zart
Ein Hoch und Tief in uns´rer Seele
Richtungen, die man gut wähle

Ein Wunsch ist Kraft in meinem Kopf
Ein Gedank´, der stetig tropft
Meinen Körper lachend spüren
Gefühle, die mich stets verführen

So schön kann das Leben sein
Wir Menschen laufen einfach rein!

Gwendrix

Life after yesterday – Superman

Superman hat sich im Laufe der Zeit schon einen Namen gemacht. Nun ist es an der Zeit weiter zu denken, zwang sich ihm in der drohenden Midlifecrisis, der Gedanke auf.

Er kam zu dem Schluss, einen Superheldensohn zu machen, um einen Supererben für seine Superheldenkarriere zu haben. Da ein Superheld keine Hilfe braucht, baute er sich kurze Zeit später einen Superheldensupermansohn.
Zu Beginn der Superheldensohnerziehung fiel es Superman natürlich leicht. Doch dann kam eine stärker als normal ausfallende Superheldenpupertät.

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Brandmalerei

Dem Künstler M.B. begegnete ich bereits im Atelier des VIA Zentrums AktionRaum. Seine feinlinigen Bilder sind detailreich und bilden für mich Bild-Wort-Collagen. Worte, Linien, Bilder erzählen Geschichten. Kürzlich schickte mir der Künstler eine Mail mit der Bitte, die von ihm angehängten Fotografien seiner Bilder auf dem Blog zu veröffentlichen. Wir freuen uns, die Werke hier präsentieren zu können.

M.B. selbst sagt: Das Bild ist auf Holz entstanden mit einer Art Lötbrenner. Dieses Motiv habe ich gespiegelt und dadurch ist etwas völlig Neues, eine Art Mosaik, entstanden.

Brandmalerei oder auch Pyrografie ist eine alte Gravurtechnik. Materialien wie Leder, Holz oder Kork wurden mittels dieser Technik verziert. Der Begriff Pyrografie bedeutet sinngemäß »Schrift mit Feuer« und stammt aus dem Altgriechischen. Aus dem Gravieren mit einer Wärmequelle ist eine Kunsttechnik entstanden.

©Bilder: M.B.

Meine eigenen Wohnungen

2. Nachtrag

Es ist nun eineinhalb Jahre her, seit ich vom betreuten Wohnen aus der 2er WG in Neukölln, wo ich mit einer guten Freundin vier Jahre zusammengelebt hatte, in meine eigene Wohnung in Lichtenberg gezogen bin.

Es war eine schöne Zeit in der WG. Wir waren der Mittelpunkt der Glasower Straße. Alle kamen zu uns, auch meine Nachbarin, die von morgens bis abends jeden Tag bei uns war und bei uns übernachtet hatte. Sie fühlte sich bei sich in der Wohnung nicht wohl und hatte uns, wo sie immer hin gehen konnte. Wir haben zusammen Filme und Serien bei Youtube geschaut, Musik gehört oder einfach so im Internet gesurft. Alle haben bei uns telefoniert und mein WLAN benutzt, haben bei uns Tabak und Blättchen, Essen und Geld bekommen, wir haben zusammen gekocht oder ich habe für alle Cheeseburger, Hot Dogs und Toast Hawaii gemacht oder wir haben uns Essen geholt beziehungsweise bestellt und zusammen gegessen. Sogar der Vater von meiner guten Freundin kam mit Koffern bepackt und hat bei uns wochenlang gewohnt, was dann doch ziemlich anstrengend war. Also dachte ich mir, ich suche mir meine eigene Wohnung, um mit meiner Nachbarin meine Ruhe zu haben. Doch die Sache ging irgendwie nach hinten los. Meiner Nachbarin ist der Weg nach Lichtenberg zu weit. Sie meint, sie schaffe es gesundheitlich nicht, zu mir zu kommen. Seitdem ich in Lichtenberg wohne, war sie erst ein einziges Mal bei mir, und dass auch nur, weil wir uns ein Taxi für 40 Euro hin und zurück genommen hatten. Ich selber habe sie jetzt aber auch nicht übertrieben 500mal besucht, um sie wie früher zu sehen. Es ist ein ewiges Hin- und Hergefahre von Lichtenberg nach Neukölln und zurück. In einer halben Stunde nach Neukölln schaffe ich es nur, wenn die S-Bahntüren sich problemlos öffnen und schließen, wenn ich renne, um die Bahnen und den Bus zu kriegen.

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Zufriedenheit

Ich kann den Sommer langsam fühlen
Die Sonne spielt mit den Gefühlen
Pinsel fließen über´s Blatt
Leichte Linien, Farbe satt

Vergangenheit verlor´n im All
Neue Ideen überall
Mein Herz kann ich im Körper spüren
Gedanken kommen und verlieren

Ein neuer Mut in meinem Leben
Menschen, die mir Stärke geben
Beisammensein in neuem Licht
Schwarze Gedanken kommen nicht

Wie im Land des Glücks geboren
Sehen Augen, hören Ohren
Hoffnung leuchtet wieder auf
Zufriedenheit nimmt ihren Lauf

Wie´s weitergeht kann ich nicht wissen
Doch diese Zeit will ich nicht missen

Gwendrix

Brief an den Bruder

Licht

++ Hinweis: Der Text behandelt traumatische Erfahrungen und kann triggern ++

Na Bruderherz,

weiß gar nicht was und wieso ich dir schreiben sollte…?
Aber ich mache es trotzdem.
Vielleicht geht es dir ja ein wenig schlecht, so wie es mir ständig geht.
Ich mach ja gerade ’ne Therapie, wegen meiner Ängste und so…weißt schon.
Mich quälen alte Erinnerungen.
Ich habe ständig und immer wieder die Sequenzen im Kopf, was du so alles mit mir angestellt hast.
Ich spule die Jahre zurück bis an die Punkte, in denen du mich gequält hast.
Nichts ist mir verloren gegangen…Danke.
Ich sehe den Müll aus zwei Perspektiven.
Einmal aus der Sicht von mir und dann als Zuschauer…besser gesagt, es springt, ganz schnell, so als würde es fast gleichzeitig sein.
Eine Rundum-Ansicht.
Die einzigen, die nicht wechseln sind meine Gefühle, Ängste, die Panik, der Ekel und das totale Entsetzen…die sind immer gleich, egal welche Perspektive.
Ich war klein soo süß und unschuldig.
Du warst, und bist es immer noch, 7 Jahre älter als ich….Du hattest die Macht auf mich aufzupassen und mich zu verteidigen.
Aber du musst dich entschieden haben mich zu zerstören…hast deine Macht genutzt, um zu quälen…sexuell-körperlich und seelisch.
Immer und immer wieder, bis du endlich ausgezogen bist….dann war Ruhe vor dir, aber trotzdem zu spät…ich war für mein Leben therapiert.
Ich kann es nicht verstehen, wie man so sein kann…ich…?…niemals
Für das gibt es keine Entschuldigung, egal was man selber erlebt hat.
Ein Gutes hat es jaaaa.
Das Gute in mir hast du nicht kaputt gemacht…ok das Gute ist schüchtern und ängstlich…aber es ist da und lebt.

©szilverling
©Foto: Lichtbildermacher


Das neue Jahr und meine Entscheidungen

Das neue Jahr ist jetzt schon wieder ein paar Wochen alt und die Feiertage scheinen weit weg. Für mich aber waren die Weihnachtszeit und das Silvesterfest im Jahr 2018 anders als sonst und deswegen irgendwie auch etwas Besonderes.

Durch den Kontaktabbruch zu meinem Vater und Bruder, habe ich das erste Mal ohne Familie gefeiert, dafür mit meinem Freund und meinen beiden Katzen.
Äußerlich verliefen die Tage ruhig, aber in meinem Innersten gingen die Gefühle und Gedanken zurück in meine Vergangenheit. Musiksendungen im Fernsehen brachten Erinnerungen hervor und die Nächte wurden unruhig.

Wie auf Knopfdruck kam dann eine starke Erschöpfung als das neue Jahr begonnen hatte. Vielleicht auch eine gewisse Erleichterung. Das Ende des Jahres 2018 war für mich wie eine Prüfung. Waren die Entscheidungen richtig, die ich getroffen habe?

Ja das waren und sind sie dem Ergebnis meiner Gedanken zufolge.
Seit zwei Wochen bin ich nun wieder auf der Suche nach Neuem. Mein Kopf scheint leergefegt und wartet jetzt darauf mit neuen Ideen gefüllt zu werden.
Aber trotz der scheinbaren Leere, bin ich optimistisch und positiv eingestellt.
Herr Schwarzenberger kommt seit dieser Woche auch wieder zu uns in das Atelier und die Freude ist groß.

Ich freue mich auf das was kommt.

gwendrix

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